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Romane

Heimweh (20)

Bild von Moloko

„Oona, richtig? Oona. Ich hab nach der Party viel an dich gedacht.“ Das hätte unverfänglich sein können, wenn seine Worte nicht so schmutzig geklungen hätten. „Du bist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Vor allem nachts nicht. Wenn ich allein war.“


Heimweh (19)

Bild von Moloko

Auf dem Heimweg machte ich einen Umweg, bog ab auf die Hauptstraße um in einem der kleinen 24-Stunden Läden Cola und Lakritz zu kaufen. Ich gierte nach Zucker. Meine Beine bewegten sich langsam. Laufen fühlte sich an wie in diesen Träumen, in denen man vor etwas davonläuft und nicht vorwärts kommt.


Heimweh (18)

Bild von Moloko

Wieder im Keller. Ich war barfuß, hatte die Schuhe oben gelassen. Der Boden war ganz glatt unter meinen Füßen und warm und es fühlte sich gut an, darüber zu laufen. Ich machte keinerlei Geräusch. Eigentlich war ich gar nicht hier.


Heimweh (17)

Bild von Moloko

Niemand hing hier rum. Auch heute nicht.


Heimweh (16)

Bild von Moloko

Jules öffnete zehn Minuten später meine Tür, in einer Hand eine Tasse, aus der es dampfte. Sie sah müde aus und beunruhigt. Eine Aura aus trockenen, schwarzen Härchen loderte um ihren Kopf herum.