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Sophies Welt

Bild von FreakyAngel

Titel: Sofies Welt
Autor: Jostein Gaarder
Verlag: dtv
Seiten: 623
Preis: Taschenbuch: 9,95€
ISBN: 978-3423620000
Bewertung: 2 von 5 Sternen

Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises 1994

Klapptext:
"Wer bist du?" fragt ein unbekannter Absender Sofie in einem Brief. Noch am selben Tag kommt ein Zweiter. "Woher kommt die Welt?" will diesmal der Schreiber wissen. Sofie lässt sich auf ein Abenteuer des Denkens ein, und damit beginnt ein intensiver Gedankenaustausch zwischen den beiden. Der Briefeschreiber erklärt und erzählt ihr die Geschichte der Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart.

Meine Meinung:
Sophies Welt hatte ich bereits in der 11ten Klasse einmal begonnen zu lesen, als wir im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Antike besprochen und über Demokratiemodelle gesprochen haben. Damals habe ich das Buch zur Seite gelegt, weil ich nicht die Zeit hatte es mal eben so nebenher zu lesen. Leider muss ich sagen, dass ich auch jetzt beim zweiten Anlauf so meine Schwierigkeiten mit dem Werk hatte. Es ist schlichtweg wirklich ein sehr komprimierter Philosophiekurs mit einer etwas verwobenen Rahmenhandlung. Und ich halte es für zum Lesen "mal eben so zwischendurch" für absolut ungeeignet.

Anfänglich bekommt Sophie alle paar Tage einen Brief mit neuen Kapiteln, später wird ihr in einem Rutsch eine komplette Epoche erklärt. Auf den Inhalt der Rahmenhandlung möchte ich an dieser Stelle gar nicht so viel eingehen, da das wohl doch ein wenig zu viel veraten würde. Es war natürlich interessant zu lesen, aber um das Buch in einem Rutsch zu lesen war es viel zu viel Informationen auf einem Haufen. Es hätte dem Buch bestimmt besser getan, wenn ich es nach jedem Philosophiekapitel für 1-2 Tage beiseite gelegt hätte. Das fand ich sehr Schade.
Die Rahmenhandlung die eigentlich mehr zwischen den Philosophiekapiteln zu lesen war fand ich recht gut und schlüssig. Es war abenteuerlich und spannend. Man wollte wirklich wissen, womit man es letztlich zu tun hatte. Trotzdem konnte das die vielen Informationen des Philosophiekurses nicht auflockern.
Ich kann also jedem der das Buch lesen möchte wirklich nur anraten: Nehmt euch viel Zeit. Lest es nicht an einem Stück. Den diesen Fehler habe ich gemacht. Aus diesem Grund konnte ich auch gar nicht so viel vom Philosophischen behalten. Im Kopf hängen geblieben sind nur viele der Dinge, die ich teilweise schon selbst wusste. Das waren auch die einzigen Stellen im Philosophiekurs die ich recht gut und schnell nachvollziehen konnte.

Von mir gibt es für die nette Rahmenhandlung und für das interessante Thema 2 von 5 Sternen. Ich bin aber überzeugt davon, dass das Buch eventuell hätte besser abschneiden können, wenn ich mir dafür ein wenig mehr Zeit genommen hätte.


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