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Die Chroniken von Narnia 01 - Das Wunder von Narnia

Bild von FreakyAngel

Titel: Das Wunder von Narnia
Autor: C. S. Lewis
Verlag: Ueberreuter
Seiten: 167
Preis: 12,95€
ISBN: 978-3800052646
Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

1. Teil der Chroniken von Narnia

Inhalt:
Hätte es nicht den ganzen Sommer geregnet, hätten Polly und Digory ganz sicher nicht auf dem Dachboden gespielt. Dann hätten sie auch die verborgene Tür nicht entdeckt, die zu Onkel Andrews geheimem Arbeitszimmer führte. In diesem Zimmer hätten sie dann auch nicht das rote Tablett mit zwei gelben und zwei grünen Ringen gefunden. Und dann wäre diese Geschichte nie passiert. "Das Wunder von Narnia" führt die Kinder in das geheimnisvolle Reich des Löwen Aslan, der es mit einem Lied erschaffen hat. Doch in der Gestalt der furchtbaren Königin Jadis schleicht sich bereits das böse ein.

Meine Meinung:
Im Rahmen der Narnialeserunde habe ich Band eins bereits Ende Februar beendet. Anfangs konnte ich mich was die Punktevergabe für dieses Buch anging nur schwer entscheiden, denn ich konnte es auch nicht so recht einordnen.
Auf der einen Seite hat mir das Buch ganz gut gefallen. Ich fand die Geschichte angenehm zu lesen. Polly und Digory sind zwei ausgesprochen nette Charaktere, die mich auf Grund ihres häufigen Streitens und sehr kindlichen Verhaltens auch an mich und meine Geschwister erinnern. Das machte die Charaktere sehr lebensnah und real. An einigen Stellen konnte man dadurch ihr Handeln vorrausahnen, man lernte die beiden doch sehr schnell sehr gut kennen und schloss sie in ihr Herz, besonders Digory und seine sterbenskranke Mutter.
Vorwitzig und ahnungslos tappen sie in das Abenteuer und landen zum Gründungszeitpunkt von Narnia in dieser noch völlig leeren Welt. Sie werden zeuge davon wie eine neue Welt entsteht und Lewis hat eine wirklich besondere Gabe diesen Prozess zu beschreiben. Es fühlt sich wirklich magisch an. Diese und weitere Beschreibungen im Buch erzälen uns vom magischen in Narnia und machen es zu etwas ganz besonderem.

Natürlich kann die Welt auch nicht ohne das Böse auskommen und mit Digorys Onkel Andrew und der Hexe Jadis haben das Böse in zwei sehr unheimlichen und hinterlistigen Gestalten, die meist nur an sich selbst denken.

An vielen Stellen gibt es Rückverbindungen zur Bibel. So ist der Schöpfungsakt von Narnia sehr an die Schöpfungsgeschichte in der Bibel angelehnt. Auch in diesem Gesichtspunkt ist das Buch sehr interessant zu lesen und zu diskutieren. Wenn man mich fragt: Diese Rückschlüsse sind von Lewis eindeutig gewollt und passen auch wirklich sehr gut in den Gesamtkontext des Buches.

Letztlich gab es von mir für das Buch 3,5 von 5 Sternen.
Das Buch war wirklich toll zu lesen. Was sehr angenehm war, war der Rahmen der Leserunde und dass jeden Tag nur ein Kapitel zu lesen war. So hatte man genug Zeit über alles nachzudenken und sich wirlich mit dem Buch zu beschäftigen. Trotzdem fragt man sich dann: Warum nur 3,5 Sterne?
Ich habe versucht das Buch alleine zu betrachten. Hätte ich es bis zum Ende und mit solcher Begeisterung gelesen, wenn es nicht im Rahmen der Leserunde gewesen wäre? Ich für meinen Teil muss da sagen: Nein. Ich fand es an einigen Stellen nicht spannend genug. Normalerweise lese ich Bücher selten über einen Zeitraum von mehreren Wochen/Tagen gestreckt sondern sofern es meine Zeit zulässt an möglichst langen ganzen Stücken. Deswegen brauche ich in der Regel für ein Buch auch nur ein paar Tage. Hier war es anders. Und wenn ich es alleine für mich gelesen hätte, dann hätte ich das Buch vielleicht nicht zuende gelesen. Ich fand es war eben ein Mittelmaß. Das ganz besondere, das was mich umgehauen hätte, hat am Ende doch noch gefehlt!


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