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Faunblut

Bild von Trina

Ich liebe Blazons Schreibweise. Schlicht, aber doch gefühlvoll.

Mysteriöse Wasser-Wesen, die durch eine von Machtkämpfen erschütterte Stadt ziehen. Eine ungeliebte Herrscherin, die ihr Gesicht hinter einer Eisenmaske verbirgt und Ascheflocken in ihren Wein mischt. Ein junges Mädchen mit meergrünen Augen, deren Spiegelbild lebendig zu sein scheint. Und ein geheimnisvoller Fremder, der als Jäger in die Stadt gekommen ist und ein düsteres Erbe zu verbergen sucht. Aufflammende Gefühle.

Mit "Faunblut" legt Nina Blazon einen in Fantasy-Roman vor, der vor allem jene Leser begeistern dürfte, die es magisch und emotional mögen. Alles andere als kitschig erweist sich ihre sehr glaubhafte Liebesgeschichte - etwas, das man bei Fantasy nicht unbedingt erwarten kann. Fast schon beängstigend nah kommt man dem Innenleben der Hauptfigur Jade, leidet mit ihr - und erliegt dem Bann der Geschichte. Ein weiteres Plus sind die vielen Rätsel, die die Handlung durchziehen, die Jade aber ebenso wie der Leser nur nach und nach zu lüften vermag.

"Faunblut" besticht vor allem durch wunderschöne, poetische Momente, die gekonnt in eine sehr actionreiche Handlung eingebetet sind. Dadurch wirkt der Roman gleichzeitig rasant und zauberhaft. Blazon formt vor dem inneren Auge ihrer Leser phantastische Bilder und lässt diese für sich sprechen, ohne sie bis ins letzte Detail zu erklären. Damit traut sie ihrem Publikum zu, eigene Interpretationen zu ziehen.

Viel Spaß,
eure Trina


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