style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Silberschweif und das Geheimnis der sieben Sterne

Bild von SonjaB

Der zehnjährige Niko und sein Pony sind gerade bei seiner Tante Antonia angekommen, als der Bürgermeister Bonetti sie aus ihrem Haus raus schmeißt. Antonia und ihre Enkelin Stella müssen in einen alten Schuppen umziehen, den ihr Freund Yann einigermaßen wohnlich gestaltet. Yann unterstützt sie auch mit dem Essen, bringt ihnen frisch gefangene Fische. Niko ist ziemlich niedergeschlagen, weil er dies alles mitbekommen muss. Gleichzeitig hat er jedoch mitbekommen, dass Stella ein geheimnisvolles Medaillon besitzt, in dem ein kleiner Zettel enthalten ist. Als er nachfragt, erfährt er, dass irgendwo ein Schatz vergraben sein soll, zu dem sieben Sterne führen. Da erinnert er sich, dass Silberschweif am Hafen doch einen Stern freigelegt hat, als er ein ganzes Grasbüschel aus einer Felsspalte gezogen hat. Eine Schatzjagd beginnt, denn Bonetti versucht ebenfalls, den Schatz zu finden.

Nachdem Silberschweif ja nun das Titelpony ist, hatte ich mit einer Pferdegeschichte gerechnet. Aber weit gefehlt. Silberschweif ist zwar allgegenwärtig in dem Buch, aber trotzdem reiner Nebendarsteller. Es handelt sich also nicht um eine Pferdegeschichte, sondern eine Schatzjagd. Von der eigentlichen Jagd bekommt man jedoch nicht allzu viel mit, denn der Leser wird dabei außen vor gelassen und darf sich an der Suche nicht beteiligen. Es wird nur erzählt, was gefunden wurde, wenn die Kinder von der Suche wieder kommen. Das nimmt der Geschichte einen Großteil der Spannung und lässt es langweilig werden. Die Personen selbst bekommen leider auch kaum Persönlichkeit, sodass es insgesamt ein nicht unbedingt lesenswertes Buch ist, da auch die Geschichte arg konstruiert erscheint und nicht lebendig oder realitätsnah erscheint.

Die Geschichte hätte einiges Potenzial gehabt, aber leider wurde es schlecht umgesetzt. Ein nicht unbedingt lesenswertes Buch.


0