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Was du nicht weißt

Bild von Janama

"Was du nicht weißt" von Claus Beling ist ein guter Krimi, der zwar nicht spannend im eigentlichen Sinne war, da man zu keiner Zeit mit jemanden mitfiebern musste. Dennoch hatte es einen spannenden Lesefluss , der mir wirklich sehr gefallen hat.Vor allem ließ mich der tolle Lesefaden nicht mehr los, also mich hatte man mit der Geschichte an der Angel^^Besonders das Einstreuen verschiedener Protagonisten , verbunden mit ihren eigenen kleinen Machenschaften rund um den Fall , machte das Buch in meinen Augen sehr interessant und belebt es ungemein. Es lässt einem hinter die Fassade der einzelnen Beteiligten blicken, und nicht nur von einer Warte aus, wie z.b. von einem einzelnen Ermittler. Ich fühle mich daher mehr miteinbezogen und ich finde es macht neugierig darauf zu erfahren,wie sie alle Stückchenhaft etwas zu dem Geschehen beitragen können^^
Mit Emily Bloom als Hauptcharakter ist es dem Autor gelungen eine sehr sympathische Geheimermittlerin zu kreieren,die mit ihrer Gabe oder auch ihrem ganz eigenen Fluch des absoluten Gedächtnisses sehr zur Auflösung des Falls beitragen kann. Außerdem ist sie mehr in dem Fall involviert als geahnt, da auch ihre Vergangenheit etwas mit den Vorfällen zu tun hat. Doch anfangs möchte sie einfach nur helfen, da sie die Tote, die sie selber auffindet, gut kannte.
Doch auch die sehr streng wirkende Kommissarin Jane , und die Hilfspolizei von der sonst so sicheren Kanalinsel Jersey sind an der Auflösung des Falles beteiligt. Dennoch ist es Emily, die der letzte Rettungsanker für Constance ist, die aufgrund der Benachrichtigung des Todes ihrer Schwester auf die Insel eilt. Wird sie es schaffen das Mädchen zu retten? Und wird sie die wichtigste Erinnerung, die sie außgerechnet jetzt nicht herbeirufen kann, ans Licht bringen?
Ich fand den Schluss zwar nicht wirklich total gelungen,da mir der Mordhintergrund irgendwie etwas fadenscheinig war und nicht ganz plaussibel, dennoch fand ich den Krimi gut zu lesen.
Auch das am Ende einige Dinge aufgeklärt werden, die nicht viel mit dem Fall zu tun hatten, fand ich persönlich zwar nicht schlimm, dennoch war man etwas verwundert, warum man Janes Verhalten unbedingt erklären,bzw entschuldigen musste.
Ich glaube es sollte dem Leser vielleicht zeigen, dass jeder Mensch seine eigenen Hintergründe hat,seine eigenen Lasten,die ihn zu dem Menschen machen, der er ist.
Wie er ja auch sehr schön mit dem folgenden Satz sagt: "Er hätte wissen müssen, dass es keinen Menschen auf der Welt gibt, der unter seinem Herzen nicht wenigstens einen Schmerz und ein Geheimnis trug."
Am Ende fehlt letztendlich ein Stück um mich richtig zu begeistern, jedoch fand ich den Weg bis dahin sehr gelungen.


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