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Back to Paradise

Bild von Buchheldin

Maggie möchte nicht mehr an Caleb denken. Caleb, der einst dafür verurteilt wurde, Maggie mit dem Auto angefahren zu haben. Caleb, der nach seiner Entlassung eine Zeit lang mit Maggie zusammen war- und sie dann verlassen hat. Abgehauen ist er, weg von zu Hause. Denn Caleb konnte nicht mehr zusehen, wie seine Familie aufgrund seiner Haft zerbricht.
Doch in den Sommerferien sehen sich Caleb und Maggie zufällig wieder. Zusammen reisen sie mit weiteren Jugendlichen umher und erzählen Schulklassen und Gemeindegruppen von den Gefahren des Autofahrens, wenn man betrunken ist. Caleb und Maggie merken bald, dass sie immer noch Gefühle für einander haben. Wenn die Sache mit der Liebe doch nur einfacher wäre…

Der erste Band „Leaving Paradise“ hat mich absolut umgehauen. Nun habe ich die Fortsetzung „Back to Paradise“ gelesen. Auch diese Geschichte ist supertoll geschrieben und lesenswert!

Maggie und Caleb sind zunächst unsicher, wie sie sich verhalten sollen, als sie einander wiedersehen. Zunächst noch bedacht auf Distanz, durchbrechen sie schon bald die unsichtbare Mauer und wollen ihrer Liebe eine zweite Chance geben. Sie sind jung, sie sind verliebt und versuchen ihre Sorgen zu verdrängen. Simone Elkeles lässt den Eindruck entstehen, dass Maggie und Caleb ohne ihre Liebe nicht Leben können- doch anscheinend müssen sie aufgrund gesellschaftlicher Konventionen darauf verzichten. Maggie weiß, dass ihre Mutter einen Schock bekommen würde, wenn sie erfährt, dass ihre Tochter mit Caleb zusammen ist.

Maggie und Caleb lieben und lachen und fühlen und weinen. Sie machen Fehler, bereuen diese, stellen die Welt infrage und denken darüber nach, was das Leben ausmacht. Die Figuren sind nicht vollkommen oder perfekt- und gerade das macht sie so menschlich und liebenswürdig. Zwar heiße ich einige Taten von Caleb nicht gut, aber in gewisser Weise sind die Handlungen auch nachvollziehbar. Maggie und Caleb kämpfen mit ihren Gefühlen. Die Vernunft sagt, dass sie Abstand von einander halten müssen. Das Gefühl behauptet das Gegenteil. Mal gewinnt die eine, mal die andere Ebene. Das lässt die Hauptprotagonisten manchmal etwas planlos wirken, aber die Liebe ist nun mal eine komplizierte Sache und da ist es nur richtig, dass die Autorin nichts beschönigt.

Die Geschichte erinnert an Romeo und Julia. Ein Pärchen, das nicht zusammenkommen darf und für die Liebe kämpfen muss. Zwei Familien, die seit jenem schicksalhaften Unfall nicht besonders gut aufeinander zu sprechen sind. Die Geschichte ist spannend geschrieben. Ich habe die Charaktere ins Herz geschlossen und ihr Schicksal interessierte mich beim lesen. Und das ist schließlöich das, was eine gute Geschichte ausmacht.

Ganz so romantisch wie „Leaving Paradise“ finde ich diesen Fortsetzungsroman nicht. Vielleicht liegt es daran, dass der Roman irgendwie düsterer und ernster geschrieben ist. Der Leser wird mit Problemen und Schicksalen von diversen Jugendlichen konfrontiert. Maggie und Caleb sind reifer und erwachsener geworden. Sie haben einen klareren Blick auf die Realität.

Simone Elkeles‘ Schreibstil ist nach wie vor grandios. Sie schreibt interessant und ihre Worte üben eine Anziehungskraft auf den Leser aus. „Back to Paradise“ ist ebenso spannend wie sein Vorgänger.

Zusammengefasst ist „Back to Paradise“ eine sehr gelungene Forsetzung des ersten Bandes „Leaving Paradise“. Seeehr zu empfehlen!


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