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Rachel Hartman - SERAFINA: Das Königreich der Drachen (Bd. 1)

Bild von Seitenakrobatin

Inhalt:
Kann EIN Mädchen ZWEI Welten vereinen?
Die Drachen könnten die Menschen vernichten. Doch sie sind zu fasziniert von ihnen. Dies ist die Basis des fragilen Friedens zwischen beiden Völkern, die jäh brüchig wird, als der Thronanwärter ihres gemeinsamen Königreichs brutal ermordet wird – auf Drachenart. Die junge Serafina hat guten Grund, beide Parteien zu fürchten. Hütet doch das erst seit kurzem am Hofe lebende Mädchen selbst ein Geheimnis. Als sie in die Mordermittlungen verwickelt wird, kommt der scharfsinnige junge Hauptmann der Garde, Lucian Kiggs, ihm gefährlich nahe und droht, ihre Verstrickung mit der Welt der Drachen zu enthüllen und ihr ganzes Leben auf immer zu zerstören.

Meine Meinung:
Ein Problem das ich bei diesem Buch hatte, war, dass ich nach circa der Hälfte erst in die Geschichte gefunden habe. So lange hat es ungefähr auch gedauert bis die Geschichte in eine Richtung durchgestartet ist (vielleicht lag der schwere Einstieg auch daran) mit der ich was anfangen konnte.

Die nächste Meinung zum Buch ist positiv, wie auch negativ aufzufassen. Es kommen viele Namen von Personen, Rassen, Städte etc. vor – so dass ich meine Probleme hatte dem Ganzen in Ruhe zu folgen. Immer wieder musste ich mich dem Glossar und/oder Personenverzeichnis widmen. Gut ist, dass es diese Extraseiten gibt (ohne die wäre ich total aufgeschmissen gewesen) und trotzdem kam ich durch mein schlechtes Namengedächtnis kaum voran, weil ich ständig mich dem bedienen musste.

Der Schreibstil war mir persönlich zu kompliziert. Nicht nur wegen dem regelmäßigen umblättern zum Personenverzeichnis/Glossar, sondern auch wegen den verschiedenen Gedankensprüngen die Serafina durchlebt. Einmal ist sie in eine Welt die sich in ihren Gedanken abspielt, die sie versucht zu beherrschen und ihren Garten nennt. Bis ich herausgefunden habe was es damit auf sich hat, war ich schon fast am Ende des Buchs angelangt.
Und dann gibt es Erinnerungen die nicht ihr gehören sondern ihrer Mutter. Mir ist natürlich aufgefallen dass der Text kursiv geschrieben ist und doch hat mich die Ich-Perspektive verwirrt. Diese Ich-Perspektive wird nämlich sonst nur gewählt, wenn sich Serafina zu Wort gemeldet hat.

Mit den Charakteren konnte ich mich dann schon eher anfreunden. Es war jetzt nicht so dass ich einen Bezug zu denen hatte und dennoch waren mir viele sympathisch. Nehmen wir meinen Lieblingscharakter in dem Buch - Prinz Lucian. Ein junger Mann mit einer guten Seele und auch das Gute in anderen Menschen sieht. Über Serafina möchte ich nicht zu viel Preis geben. Was ich zu ihr sagen kann: Sie ist die außergewöhnlichste und geheimnisvollste Person im Buch für mich, auch wenn es dort nur so von Drachen wimmelt.

Wenn ich alle Punkte zusammenzähle die ich mochte und andere wiederum nicht, komme ich zu einem Ergebnis dass leider nur befriedigend ist. Weil es sich um eine Reihe handelt möchte ich Gnade walten lassen. Das erste Buch soll meistens einen Einblick in die Welt geben und das hat dieses Werk getan. Jetzt hoffe ich, dass im zweiten Teil mehr Spannung rausgeholt wird.

3 Punkte (von 5)


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