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Lockruf der Nacht

Bild von thekittenhasclaws

Ganz ehrlich ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Meine Erwartungen waren nicht hoch, aber nach der Leseprobe und dem Klappentext dachte ich einen paranormalen Roman in den Händen zu halten. Fehlanzeige-es liest sich eher wie ein schiefgelaufener Trip illegaler Substanzen bzw. könnte ich mir sowas vorstellen. Oder im 4. Band überrascht und sie Autorin damit, dass Leia einfach nur eine psychische Störung hat. (muhaha)

Die Hauptperson Leia hat schon eine ganze Weile mehr keine Lust auf ihre alkoholkranke Affäre Joe. Spätestens als dieser in ihr Ankleidezimmer uriniert ist für sie Schluss. Im tiefsten Innern eine Romantikerin hat die Endzwanzigerin es jedoch schon vor Jahren aufgegeben nach Mr. Right zu suchen. Das hindert ihre Freundin Lilith natürlich nicht daran sie auf die ganzen Schicki-Micki-Partys zu schleppen. Dort lernt sie schließlich Yven, der nicht nur gut auszusehen scheint sondern auch noch intelligent ist und perfekte Manieren hat. Doch irgendwie will der Funke nicht überspringen. Denn Leia hat sich berets verliebt. In den Unbekannten mit den saphirblauen Augen, den sie nur in ihren Träumen trifft.

Ich war wirklich schon lange nicht mehr so oft davor ein Buch abzubrechen wie dieses hier. Es passiert einfach nichts. Traumdämonen kamen nicht wirklich vor. Nur die Andeutung, dass bestimmte Nebenfiguren evtl. besondere Kräfte haben könnten.
Auch die Liebe zwischen ihr und Mo wirkt aufgesetzt. Wann hat sie sich verliebt? Als sie seine Bauchmuskeln gesehen hat oder wie? Auch was er an ihr findet bleibt schleierhaft. Tiefgang ist wirklich Null vorhanden. Leia ist eine erfolgreiche Immobilienmaklerin und Hobbyfotografin. Charakterentwicklung? Fehlanzeige, allesamt blasse Figuren. Wozu die Figur Lilith gut war außer, dass sie theoretisch mit Leia Doppeldates schieben kann bleibt schleierhaft. Und gerade bei diesem Namen habe ich auf etwas Paranormales gehofft.

Der Schreibstil, nja sagen wir es so, wer den bei Shades of Grey mochte wird hier auf seine Kosten kommen. Da bleibt natürlich auch die Frage nach dem Lektorat. Wobei Shades of Grey wenigstens noch einen gewissen Unterhaltungsfaktor hat. Wer Indie-Romane mit Fantasy und ein bisschen Kitsch mag sollte lieber zu der MondSilber-Saga greifen.

Fazit:
Rate ab! Reinste Geld und Zeitverschwendung.


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