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Hypnose

Bild von thekittenhasclaws

in Mord geschieht. Die Täterin ist schnell gefasst und legt auch gleich ein Geständnis ab. Der Fall scheint eindeutig zu sein, doch die Journalistin Inka Mayer hegt Zweifel an der Echtheit des Geständnisses, nicht zuletzt weil es von ihrer Freundin Annabel kommt. Ihre Recherchen ergeben, dass der Klinikleiter in die Sache verwickelt sein könnte. Noch dazu ist er Annabels Schwager und auch Inka ist bei ihm in Behandlung. Sie hat den Verlust ihres Sohnes, der tot zur Welt kam immer noch nicht überwunden und auch um ihre Ehe steht es nicht gerade zum Besten. Verzwickt wird es als der Täter Kontakt zu ihr aufnimmt und sie zu einer Art Spiel auffordert. Sie wird in ein Netz aus Lügen und Intrigen verstrickt. Doch was ist wahr und was Halluzination? Wem kann sie trauen?

Diese Prämissen scheinen ein spannendes Buch zu ergeben. Das Thema ist interessant und man merkt auch als Leser, dass die Autorin sich eingehend mit Hypnose beschäftigt hat. Das Inkas Erlebnisse teilweise auf Halluzinationen beruhen macht das Ganze spannender. Auch möchte man als Leser wissen was denn der Therapeut im Schilde führt, denn im Gegensatz zu Inka wissen wir, woran sie sich während den Hypnose-Sitzungen erinnert. Soweit so gut, aaaber der komplette Plot wirkt überkonstruiert, unglaubwürdig. Das Ende kommt und geht auf einmal Schlag für Schlag. Auch fehlt meines Erachtens den Charakteren jeglicher Tiefgang. Warum handeln sie so wie sie handeln? Was bewegt sie? Vor allem zu Inka fand ich keinen Bezug.

Frau Beerwalds Schreibstil hingegen ist recht nüchtern, schlichte Sätze, für meinen Geschmack vllt ein bisschen zu schlicht, aber eig gut zu lesen. Was mir gut gefallen hat waren die "Unheilig"-Zitate am Anfang jedes Kapitels.

Fazit:
Alles in allem kein schlechtes Debüt, aber wirklich vom Hocker gerissen wurde ich nicht. Man muss es nicht gelesen haben, aber wird es auch nicht wirklich bereuen, falls man es tut. Weitere Werke der Autorin würde ich evtl lesen, aber auf meinen Radar gerät sie nicht. Ich rate weder zu noch ab, bin also ausnahmsweise fast schon neutral und verteile daher
7/15 Punkten was ein knappes Befriedigend wäre.
Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für die Bereitstellung des LEs.


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