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Fantastik AG

Bild von Nazena

Theodor studiert mittlerweile im 23. Semester Phantastik bei Professor Welk. Seine Zukunftsaussichten sind phantastisch: er wäre damit eventuell für eine Stelle als Imbissverkäufer qualifiziert!
Als seine Uni ihm mitteilt, dass sein Studiengang geschlossen wird, überredet Prof. Welk ihn zu einer aberwitzigen Exkursion: anhand einer mystischen Karte glaubt der Professor, ein Tor in die Fernen Lande finden zu können.
Nach einigen Fehlschlägen schaffen es die beiden tatsächlich in das sagenumwobene Reich, nur um feststellen zu müssen, dass die Fernen Lande an einer furchtbaren Erkrankung leiden: sie sind mit der Wirklichkeit infiziert...

Fantastik AG ist ein humorvoller Fantasyroman mit vielen Seitenhieben auf bekannte Fantasy- und Rollenspielklischee sowie auf den Universitätsbetrieb. Die Figuren sind sehr stereotyp und überzeichnet, im Allgemeinen aber amüsant und konsequent.
In einigen Fällen hat mich der rote Faden aber sehr gestört: die Grundhandlung erinnert stark an den ersten Film der Unendlichen Geschichte, aber auch ohne Vorkenntnisse war gleich am Anfang bei der ersten Begegnung mit einem Drachen klar, wohin sich das ganze entwickelt. Außerdem wird die Handlung immer wieder von Lücken unterbrochen, in denen Theodor bewusstlos oder anderweitig nicht verfügbar ist. Später wird wieder angesetzt und auf einmal ein ganz anderes Szenario beschrieben, ohne dass der Weg zu diesem Szenario oder die sich daraus ergebenden Konsequenzen eine Rolle spielen würden.
Alles in allem kann es das Buch zwar nicht mit Größen wie Terry Pratchett aufnehmen, bietet aber doch einige lustige Lesestunden. Ich gebe 3,5 von 5 Sternen.


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