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Der letzte Engel

Bild von Janama

Das Buch "Der letzte Engel" von Zoran Drvenkar ist ein äußerst fesselnder und atemberaubener Roman, der sicherlich bei einigen Lesern auf Abneigung zwecks der doch manchmal etwas verwirrenden und sehr eigenwilligen Schreibform stoßen wird, aber bei mir grandios positiv eingeschlagen ist. Ich liebe die fantastische Schreibart des Autors und auch die unterschiedlichen Erzählarten und die eingeschobenen Zeitsprünge in die Vergangenheit lassen mich geradezu ein himmlisches Lesevernügen erleben.

Auch die Geschichte hat sehr viel Potenzial und ist keine allerwelts Geschichte, die man bereits gelesen oder gehört hätte, im Gegenteil überzeugte sie mich mit ihrer Genialität von einem "Engeldrama" der zwangsläufig ein Kampf auf Gut und Böse beeinhaltet, wobei die Grenzen von schwarz/weiß hierbei ständig verwischen und man erkennt, dass es sich hierbei um einen Grautton handelt. So ist es nicht verwunderlich dass der Leser sich eigentlich nicht sicher ist, wer denn nun genau zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Da die Bruderschaft zwar viele Menschen tötet , aber dennoch eigentlich zum Zweck des Schutzes der Welt gegründet wurde. Doch können ihre Taten wirklich durch einen höheren Zweck gebilligt werden?
Auf der anderen Seite gibt es die "Familie" eine Organisation die ihre "Kinder" beschützt und ebenfalls ein höheres Ziel mit ihnen hat. Doch rechtfertigen ihrer Experimente und vorallem die verursachten Schmerzen bei ihren Fehlschlägen ihr beabsichtigtes Ziel?
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Von all dem weiß jedoch der Jugendliche Motto nichts ,als er eines Abends an seinem Pc eine merkwürdige Botschaft erhält, indem sein Tot angekündigt wird....Nach dieser Nacht wird für ihn einiges anders werden....
Auch Mona ein Mädchen, dessen bisherige Famile vor kurzem ausgerottet wurde, muss sich bald ihrem Schicksal stellen. Da sie eine besondere Gabe der Erinnerungen hat, wird sie bald zu einem besonderen "Schatz" für zwei Frauen , die schon seit langem ihren ganz eigenen Plan verfolgen und der Propezeiung immer näher kommen.
Bei Rückblicken in die Vergangenheit erlebt man das damalige Russland als ein Dreh und Angelpunkt, indem der Zar und die Gräfinnen damals angefangen haben mit einem unglaublichen Fund die Welt verändern zu wollen......
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Ein wirklich unglaublich fesselndes Buch, dass mich in Atem hielt obwohl es nicht gerade mega spannend war, aber dennoch einen unglaublichen Lesesog auf mich ausübte.
Dieser Satz aus dem Buch hat mir am meisten gefallen: "Zwischen Schlaf und Erwachen sind wir am verletzlichsten, weil die Seele nicht weiß, ob sie in den Traum oder in die Wirklichkeit gehört."
Sicherlich werde ich mir die Fortsetzung kaufen, sobald sie erscheint, da noch einige Fragen ungeklärt bleiben und ich die verschiedenen Schicksale unbedingt weiterverfolgen will :))


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