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Löcher

Bild von Möp

In dem Buch „Löcher“ von Louis Sacher geht es um den Jungen Namen Stanley Yelnats IV. Diesen seltsamen Namen verdankt er seiner Ururgroßmutter, die entdeckte, dass „Yelnats“, der Nachname der Familie, rückwärts gelesen „Stanley“ ergibt. Doch er hat noch etwas anderes als den Namen geerbt: Durch eine äußerst unglückliche Geschichte soll auf seinen Ururgroßvater angeblich ein Fluch lasten und mit ihm auf allen seinen Nachkommen. Eigentlich glaubt Stanley nicht an Flüche, aber wie auch immer, er hat ständig Pech. Er so oft zur falschen Zeit am falschen Ort, dass es schon kein Zufall mehr sein kann. So auch , an jenem Tag, als ihm plötzlich wie aus heiterem Himmel, ein Paar Schuhe auf den Kopf fallen. Er nimmt sie für seinen Vater mit, der Erfinder ist und sich zurzeit an einer Recycling-Maschine für Turnschuhe versucht, wird jedoch auf halbem Weg von der Polizei angehalten. Es stellt sich heraus, dass die Schuhe dem berühmten Baseballspieler Clyde Livingston gehörten und vor kurzem von einer Wohltätigkeitsveranstaltung gestohlen wurden. Für Stanley bleibt nur noch die Wahl zwischen Gefängnis oder Camp Green Lake, und da er noch nie in einem Feriencamp war, entscheidet er sich für das Camp. Hätte er dieses Camp gekannt, wäre seine Entscheidung vielleicht anders ausgefallen. In Camp Green Lake gibt es keinen See, wie der Name so verheißungsvoll verspricht, sondern nur eine schier unendlich große Wüste. Dort draußen müssen die Jungen jeden Tag ein Loch mit einem Durchmesser von etwa 1,5m und derselben Tiefe graben. Das soll aus den „schweren Jungs“ gute machen. Angeblich. Doch dahinter steht viel mehr. Als Stanley zusammen mit Zero, einem Freund, den er im Camp findet, langsam hinter die Geheimnisse Green Lakes kommt, wird das Buch erst richtig spannend.

Sollte jemand vorher vielleicht noch gewagt haben dieses Buch aus der Hand zu legen, so zieht es jetzt einfach jeden in seinen Bann. Die komplizierten, aber auch geheimnisvollen, Verknüpfungen zu vergangenen Geschehnissen, die unterhaltsame Erzählweise des Autors und nicht zuletzt die lebendigen Charaktere machen das Buch wirklich einzigartig. In der Schule haben zwei meiner Mitschüler, das Buch vorgestellt und ich fand, dass es sich zwar ganz gut anhört, aber bestimmt nicht besonders spannend ist. Doch dieser erste Eindruck hat sich nicht bestätigt, denn ich habe „Löcher“ mit Begeisterung innerhalb eines Nachmittags zu Ende gelesen. Dieses Buch kann ich wirklich an alle weiterempfehlen, die gerne einmal eine unglaubliche, äußerst humorvolle, aber auch ernste Geschichte über Mut, Freundschaft und den klassischen Kampf von“Gut“ gegen „Böse“lesen möchten.


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