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Oksa Pollock 4- Die Unbeugsamen

Bild von Nazena

Oksa und die Rette-sich-wer-kann haben es geschafft: Sie sind in Edefia und Oksa soll als neue Huldvolle gekrönt werden. Allerdings hat der Treubrüchige Orthon Oksas Familie als Geiseln genommen und will die neue Huldvolle kontrollieren. Sie schafft es zwar zu entkommen, muss ihre Freunde allerdings zurücklassen und sich verstecken.

Edefia ist verwüstet, die Einwohner haben ihren Kampfesmut verloren und leiden sowohl unter Ocius' Herrschaft als auch unter der anhaltenden Dürre. Auf der Erde hingegen sorgt das gestörte Gleichgewicht für Überschwemmungen und Katastrophen. Die Abgewiesenen, die nicht nach Edefia gelangen konnten, kämpfen in London ebenfalls um ihre Existenz. Gus und Oksas Mutter sind obendrein schwer krank und können nur mit Medikamenten aus Edefia geheilt werden. Doch das Portal hat einen hohen Preis: das Leben einer Huldvollen.

Oksas neue Herrschaft steht somit unter keinem gutem Stern: sie muss Ocius und seine Söhne sowie deren Truppen besiegen, das verwüstete Edefia heilen, das Gleichgewicht zwischen Edefia und der Erde wiederherstellen, ihre auf der Erde zurückgebliebenen Freunde und Familienmitglieder retten und eine stabile und gerechte Herrschaft etablieren...

Ich habe den ersten Band gelesen, als er neu erschien, und fand ihn damals ziemlich albern. Den Einstieg in den vierten Band habe ich allerdings trotzdem ohne weitere Kenntnisse gut geschafft und war positiv überrascht: Oksa benimmt sich teilweise immer noch ziemlich naiv und auch die Rette-sich-wer-kann zeichnen sich nicht unbedingt durch besonnenes und überlegtes Handeln aus- Ocius und Orthon, die Oberböswichte schlechthin, schon gar nicht, insgesamt gesehen hat mir das Buch aber überraschend gut gefallen.
Das Buch ist ein Kinder-/ und Jugendbuch: auch wenn Charaktere sterben und teilweise verletzt werden, sind die Beschreibungen eher "altersgerecht" als zB in den späteren Harry-Potter-Romanen. Die Namen sind (immer noch) eine mittlere Katastrophe, aber man gewöhnt sich zähneknirschend daran. Am meisten ist mir Oksas Sprache auf den Geist gegangen: "mein liebster Plemplem" etc. So redet ein Teenager vielleicht ab und zu ironisch, aber nicht die ganze Zeit.

Wenn man diese Sachen ignorieren kann, taucht man schnell in ein solides Fantasybuch ein. Die Guten sind gut, die Bösen böse (ohne Wenn und Aber) und die Fantasywelt Edefia ist sehr schön und bildreich beschrieben. Man findet sich gut ein und die fremden Worte werden schnell geläufig. Ich gebe 4 von 5 Sternen.


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