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Schwarz wie Schnee

Bild von Janama

Das Buch „Schwarz wie Schnee“ von Jutta Wilke ist ein temporeicher Jugendthriller, der einem durch eine bestechend flüssige Schreibweise von Anfang bis zum Schluss in Atem hält.
Das Cover besticht durch die Einfachheit des Titelbildes, auch wenn es auf den ersten Blick nicht gerade auffällt. Auch in Sachen zusätzliche Schnorkeleien findet man hier nichts vor.

Doch dies braucht das Buch auch nicht, denn es überzeugt mit seinem puren Inhalt! Die Autorin schafft ein unbeschreibliches Ich -Gefühl, bezogen auf die Hauptperson Kira und man fühlt, zittert und leidet mit ihr mit. Man kann förmlich ihre Empfindungen am eigenen Leib miterleben und dies schafft Frau Wilke geradezu mit knappen, gut zu verstehenden Worten ohne sich zu verkünsteln oder es mit Wortspielereien zu übertreiben. Dies macht das Lesen einfach und man kann sich geradezu vom Sog treiben lassen und gebannt dem Inhalt folgen. Besonders das Ende, das sicherlich bei einigen zu einem ausrufendem „Ooohh“ führen wird, gefällt mir speziell besonders gut. Der einzige Manko besteht jedoch darin, dass man als Leser schon recht früh die Wahrheit erkennen kann…..Hierbei hätte ich mir mehr eine überraschende Auflösung gewünscht , oder mir noch einige Finten und falsche Fährten gewünscht, die mich vllt etwas in die Irre hätten führen können…. Aber ansonsten fand ich das Buch (auch mit der bereits ahnenden Auflösung)^^ sehr gut!
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Kira, die im Krankenhaus aufwacht und sich an nichts in ihrem Leben erinnern kann, weder an ihren Namen noch ihre Mutter erkennt, erfährt dass sie anscheinend bei einem Mofa -Unfall von der vereisten Straße abgekommen ist, und gefährlich gestürzt sei. Doch warum hat sie immer das Gefühl , als wäre sie damals vor irgendetwas oder jemanden davongelaufen? Und warum fühlt sie sich noch immer beobachtet?? Oder bildet sie sich das tatsächlich aufgrund der Medikamente ein? Und warum kann sie sich so gar nicht mit ihrer früheren Identität identifizieren? War sie wirklich damals ein solcher Mensch, der mit Drogen handelte, rauchte und anscheinend ein Problemkind war? Auch Freunde scheint es keine aus ihrem früheren Leben zu geben…..außer Julian, ein Mitschüler aus ihrer Klasse, der anscheinend als einziger Interesse an ihr zeigt. Doch kann sie ihm vertrauen? Und warum hat ihre damalige Freundin einen solchen Hass auf sie? Womöglich einen so großen, das sie ihr etwas antun würde?? Oder hat ihr Unfall damals, etwas mit ihrem damaligen Freund zu tun, den sie angeblich gehabt hätte und mit dem nicht zu scherzen wäre?? Stück für Stück, werden einzelnen Erinnerungen zusammengefügt und bald bekommt man aufgrund ihrer Recherchen, die manchmal etwas naiv und gefährlich sind, eine Vermutung. …
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Ein Buch das ich innerhalb eines Tages fertig gelesen habe, da es einfach wie Schnee durch meine Hände rieselte^^ Sehr schön fand ich auch dass der Titel“ Schwarz wie Schnee“ im Buch aufgegriffen wird und somit eine kleine Bedeutung bekommt! Für Jugendliche die gerne einen rasanten, leseflüssigen, guten Thriller lesen wollen, ist dieses Buch geradezu perfekt!


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