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Vorübergehend tot

Bild von Stephie89

Inhalt
Als der Vampir Bill das erste Mal im Merlottes, der Bar in der Sookie arbeitet, auftaucht, ist sie hin und weg. Sie fühlt sich noch umso mehr zu ihm hingezogen als sie bemerkt, dass sie seine Gedanken nicht hören kann. Das ist nämlich Sookies Gabe, die sie selbst jedoch eher als Behinderung empfindet.

Genau diese Fähigkeit rettet dem Vampir jedoch das Leben bzw. seine Existenz. Dadurch hört sie, wie zwei andere Besucher der Bar vorhaben Bill ausbluten zu lassen und sein Blut dann zu verkaufen. Mutig folgt sie ihnen nach dem Verlassen der Bar und schlägt sie schließlich in die Flucht.

Sie hätte es sich aber vorher vielleicht gut überlegen sollen, mit wem sie sich dort angelegt hat, denn am nächsten Tag holt das Gaunerpärchen zum Gegenschlag aus und prügelt Sookie so gut wie tot. In letzter Sekunde wird sie von Bill gerettet, mit dem sie sich nach der Arbeit treffen wollte und der die Gauner nun selbst erledigt. Da Sookie so schwer verwundet ist, dass nicht einmal ein Arzt sie vor größerem Schaden bewahren könnte, bringt Bill sie dazu sein Blut zutrinken, das eine heilende und stärkende Wirkung auf Menschen hat.

Von nun an verbringen die beide immer wieder Zeit miteinander und zwischen ihnen entwickelt sich eine Beziehung. Diese wird jedoch nicht von allen respektiert, weil immer noch viele gegen Vampire sind, die seit der Erfindung synthetischen Blutes nun offen unter den Menschen leben. Als schließlich mehrere Frauen ermordet wurden und jede von ihnen Bissspuren von Vampiren hatte, fällt der Verdacht auch auf Bill.

Kritik
Ich muss leider sagen, dass Vorübergehend tot mir im Grunde überhaupt nicht gefallen hat.
Nachdem ich von der Serie True Blood so begeistert gewesen bin, wollte ich natürlich auch die Bücher lesen und wurde vom ersten Band sehr enttäuscht. Die Charaktere, vor allem Bill, sind mir im Buch äußerst unsympathisch. Das gilt leider auch für Sookie, die mir in der Serie sehr gefallen hat, deren Verhalten ich im Buch jedoch oftmals nicht so recht nachvollziehen konnte.

Die Handlung war durchaus interessant und an einigen Stellen auch sehr spannend, an der Umsetzung hapert es jedoch. Viele Szenen waren mir einfach zu krass, unrealistisch und teilweise sogar richtig abartig. Auch in der Beziehung zwischen Sookie und Bill sind nicht viele Gefühle zu spüren. In einer Szene z.B. schläft sie mit ihm mitten auf einem Friedhof, weil sie befürchtet, er könnte sie aus seiner Wut heraus sonst töten. Super!

Auch der Schreibstil ist nicht sehr schön, was jedoch auch an der Übersetzung liegen kann.

Fazit
Der einzige Grund, warum ich vielleicht doch irgendwann mal zum zweiten Band greifen sollte, besteht darin, dass ich die zweite Staffel der TV-Serie noch besser fand, als die erste. Das Buch kann ich jedoch nicht empfehlen.


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