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Mind Games

Bild von Cora.

Friederike Schmöe
Kosmos Verlag
245 Seiten
12,95€

Geschichte:
Als Kris vom Schullandheim mit seiner Klasse zurückkommt, findet er seine Schwester Aki völlig verändert vor. Sie isst nicht, reagiert nicht, wenn man mit ihr spricht und zittert.
Kris hat das Gefühl beobachtet zu werden und findet eines Abends, als er draußen auf dem Deck der Susanna, dem Boot, auf dem er mit seiner älteren Schwester lebt, seit ihre Eltern gestorben sind, eine Kamera am Boot installiert, die offensichtlich alles aufzeichnet, was auf dem Boot vor sich geht. Schon das kommt ihm merkwürdig vor. Aki würde doch nicht ihr eigenes Zuhause überwachen, oder? Am Abend findet er im Bootsinnenraum noch eine Kamera und spätestens jetzt ist ihm klar, dass die Kameras nicht von Aki installiert sind. Auf dem Boot ist nichts Wertvolles, das sich lohnen würde, zu klauen. Also müssen die Kameras von irgendjemand anderem installiert worden sein. Doch wer? Und wieso? Noch am selben Abend wird Kris‘ gesamtes Leben auf den Kopf gestellt. Wieder einmal. Seine Schwester Aki wird entführt, während Kris noch rechtzeitig durch die Luke ins Wasser springen kann und so den Entführern entkommt. Noch in der Nacht schlägt er sich bis zu seinem Freund Jon, der in der Stadt wohnt, durch. Er schüttet ihm sein Herz aus und Jon und auch Val, ihre gemeinsame Freundin, wollen Kris helfen Aki wieder zu finden. In zahllosen Recherchen kommen sie auf eine Spur, die sie zu dem großen Pharmakonzern Glinka InterLabs führt, eine Firma, die Mittel gegen Psychosen herstellt. Doch nicht alles an Glinka InterLabs ist so sauber, wie es nach außen hin scheint. Anscheinend hat die Firma bei einem Medikamentenversuch 3 Todesopfer und einige lebenslang Geschädigte einbüßen müssen. Was ist, wenn Aki als unfreiwillige Versuchsperson „arbeitet“?
Die drei Freunde suchen auf jeder Spur, die sie finden könne. Die Polizei will ihnen nicht glauben. Nur Jons Vater hilft ihnen und bringt sie ein ganzes Stück weiter. Doch als sich Kris und Val mit Isa, einer Frau, die sie auf Facebook kennengelernt haben, die angeblich etwas von Versuchen mit Medikamenten weiß, treffen, finden sie sich plötzlich in einer Art Krankenhaus wieder.
Werden nun auch sie für Medikamententest missbraucht?
Cover:
Das Cover ist in zwei Teile geteilt. Im unteren Teil, der in schwarz gehalten wird, steht der Buchtitel in grauen Großbuchstaben, die zusätzlich mit zwei Schatten versehen sind. Untendrunter steht der Name der Autorin in grün. Grün ist auch der obere Teil des Covers gehalten. Dort sieht man einen Jungen und ein Mädchen Hand in Hand durch einen grünlichen Gang mit Luftschlitzen rennen.
Eigene Meinung:
Mich hat das Buch sehr gefesselt. Vor allem, weil das Thema ein ziemlich modernes ist, denn eine Psychose und andere neumodische Erkrankungen können heutzutage jeden treffen. Man erfährt eine Menge darüber, wie sich Psychosen äußern, wie man sie behandelt und woher sie kommen.
Die Personen gefallen mir sehr gut, vor allem Jons Vater ist mir sehr sympathisch. Val geht mir persönlich ab und zu auf die Nerven, aber eigentlich ist sie schon okay.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass es die Band, die ab und zu genannt und deren Lieder auch zitiert werden, auch tatsächlich gibt. Oft werden für Bücher ja einfach irgendwelche Bands erfunden, aber die Beatsteaks gibt es tatsächlich.
Das Buch wird zwar zum letzten Drittel hin ein bisschen langweilig, weil viele Dinge einfach wiederholt werden, aber das ist nur ein kurzes Stück.
Was mir allerdings wieder gut gefällt, ist, dass es nicht nur Psychose, Krankheit und Aki geht, sondern es windet sich auch eine kleine Liebesgeschichte hindurch. Dass diese allerdings darin besteht, dass sowohl Kris als auch Jon in Val verknallt sind, finde ich jetzt wiederum weniger gut.
Im Endeffekt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich bedanke mich herzlich beim Kosmos-Verlag für das Rezensionsexemplar!


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