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Die letzte Konkubine

Bild von sternii

Klappentext:
Es ist ein kalter Wintertag des Jahres 1861, als die elfjährige Sachi einen Blick wagt, der ihr weiteres Leben bestimmen soll. Auf dem Weg von Kyoto zu ihrem künftigen Ehemann, dem Shogun von Edo, halten die Prinzessin und ihre riesige Entourage in ihrem Dorf an. Sachi weiß, dass es verboten ist, den Kopf zu heben, doch sie kann der Versuchung nicht widerstehen. Das Mädchen macht Eindruck auf die einsame Prinzessin und wird als Dienerin in den Palast des Shoguns befohlen. Künftig lebt sie in der abgeschlossenen Welt des Frauenpalastes, in der nur der Herrscher Zutritt hat.
Mit ihrer ungestümen Lebendigkeit erobert Sachi das Herz des jungen Shoguns und steigt zu seiner ersten Konkubine auf. Doch die Macht des Herrschers ist bedroht, und als eines Tages die kaiserliche Truppen unerwartet angreifen, gelingt es Sachi in einer waghalsigen Aktion, den brennenden Palast zu verlassen...

Meine Sicht und Meinung:
Dieses Buch beträgt mehr als 600 Seiten.
Ohne Lügen zu müssen, kann ich sagen dass jedes einzelne Kapitel, spannend und mitreißend ist.
Japan, wird, in diesem Buch, nicht nur landwirtschaftlich gut beschrieben, sondern lässt auch einen großartigen Einblick in die Gesellschaft zu.
Die Geschichte spielt im Jahre 1861, als Tokyo noch Edo hieß. Als Japan den Westen und deren Waffen noch nicht kannten.
Das ganze wird von einer Liebesgeschichte verfolgt, die nicht dramatischer sein kann. Nicht wegen der Traurigkeit, sondern weil die Gesetzte, Pflichten, Ansichten, damals, in Japan anders waren, als heute.
Ich kann nur empfehlen dieses Buch zu lesen, zumindest wenn man einige Begriffe aus der Samurai Ära kennt, und sonst gibt es ja Google.

Schreibstil:
Fließend und wunderschön, verstehend geschrieben. Die Autorin bezieht, sehr schöne alte Gedichte, auf Japanisch, ein, die zu jeder Situation perfekt passen. Sie lässt die Gefühle und die Umgebung so klar vor Augen darstellen, das man meinen könnte, man wäre Sachi selbst oder säße mit ihr im gleichen Raum. Diese genaue Darstellung bleibt auch bei den, nicht so harmlosen Stellen, aus. Der Krieg und deren Verstorbene/Gefallene, werden genausten beschrieben.

Beispiel eines Gedichtes:
"Okuraretsu __________ Erst Geleit für dich,
Okuritsu hate wa______ Dann Geleit für mich; und nun
Kiso no aki ___________ Ist Herbst in Kiso"

Autorin:
Die Autorin dieses Buches heißt Lesley Downer. Sie ist eine britische Journalistin und Japan Expertin.
Was mich sehr beeindruckt hat, an ihr, ist dass sie eine lange Zeit in Japan gelebt hat und sich als Geisha ausbilden ließ. Dies war, nach dieser Zeit, ihr erster Roman.
Es gibt noch einen weiteren, der auf Deutsch übersetzt wurde. Die Kurtisane und der Samurai. Denjenigen habe ich jedoch noch nicht gelesen. (Kommt aber noch).

Informationen:
Autorin: Lesley Downer
Buchtitel: Die letzte Konkubine
Verlag: btb
Preis: ca. 10.00 Euro
ISBN: 978-3-442-74037-6
Alters Freigabe: 18 Jahre


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