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Spiel des Lebens von Veit Etzold

Bild von Janama

„Spiel des Lebens“ ist bereits das 2. Buch das ich vom deutschen Autor Veit Etzold gelesen habe. Und erneut konnte mich seine Schreibweise regelrecht an die Seiten kleben! Immer noch finde ich dass der Spannungsanteil in seinen Büchern durchaus etwas mehr sein könnte, dennoch finde ich es einfach gelungen wie er den Leser in seine Story hinein teleportiert. Auch bei Spiel des Lebens finde ich den Lesefluss unglaublich fesselnd und man kann erst aufhören, wenn das Buch zu Ende ist. Bereits das Cover ist sehr schön gestaltet und lässt mein Coverherz höher schlagen^^

Handlungsort dieses Jugendbuch Thrillers ist London. Hierzu wird sehr schön eine kleine Sightseeing Tour in die Handlung mit eingebaut. Nicht zu viel Input , aber dennoch eine sehr schöne Sache, um dem Leser London etwas näher zu bringen! Sogar Scotland Yard darf daher nicht fehlen^^ Auch die Idee finde ich wieder sehr gelungen, da ich Bücher liebe , bei denen ein Killer ein Spiel mit seinen Opfern spielt! Auch wenn ich bereits sehr schnell herausbekommen habe, wer hinter all dem steckt (was mich selber verwundert, da ich sonst immer auf dem Holzweg bin) , war es dennoch spannend mitzurätseln und dessen Beweggründe heraus zu spionieren^^ Besonders ein gut eingefädelter Prolog und Epilog haben den Spannungseffekt dramatisch angehoben! Der Rest, hätte für meinen Geschmack etwas packender sein können, aber man kann ja nicht alles haben^^ Vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich die Aufgaben seine Spiele nicht gerade unheimlich fand. (Da hätte dem Mörder ja auch mehr Einfallsreichtum nicht geschadet^^) Dennoch konnte ich mit Emily, der Leittragenden der Story, mitfiebern. Obwohl ich dennoch nicht so wirklich warm mit den Charakteren geworden bin. Auch, dass sie anscheinend etwas naiv zu sein scheint, lässt bei mir nur ein mildes Lächeln hervortreten. Wer bitteschön, mit Menschenverstand, läuft nachts alleine in die U-Bahn?? Und das nachdem sie schon bedroht wurde?? Hallo?? Und warum vertraut sie einfach wildfremden Menschen, die ihr sowieso schon etwas suspekt vorkommen? Hallo?? Und wer zum Teufel versucht gerade dann zu lernen, wenn er eingesperrt ist und man nicht wirklich weiß ob man lebend wieder dort herauskommt?? Hallo? Aber nun ja , hierüber sehe ich leicht schmunzelnd hinweg^^ Was mich wiederrum sehr überzeugen konnte, war der Beweggrund des Mörders und seine Gedanken, die der Leser sehr schön in einzelne Abschnitten (in kursiv Schrift) mit verfolgen konnte. Da ich sowieso ein Fan von unterschiedlichen Perspektivformen bin, finde ich daher die Schreibform super! Auch das Ende, das noch eine besondere Überraschung beinhaltet, lässt mich nachdenklich und rätselnd zurück, und ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung geben wird!
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Emily, die neu ins College geht, und endlich froh ist, der Übervorsorge ihrer Mutter entkommen zu können, freut sich auf ihr neues „Leben“ fern ab von der häuslichen Villa. Doch bald schon bekommt sie eine Nachricht, die ihr Leben verändern wird! Denn ein „Verrückter“ will mit ihr ein Spiel des Lebens spielen! Wenn sie versagt, hat es schreckliche Konsequenzen. Immer wieder wird sie vor Rätsel gestellt, die immer irgendwie mit einem Dichter und dessen Werk verbunden sind. Doch was will der Mörder ihr mit diesem Werk sagen?? Und was hat das mit ihr zu tun? Womöglich geht es um die Erinnerungen von ihrer Kindheit die irgendwie spurlos aus ihrem Gedächtnis verbannt sind. Denn warum fürchtet sie sich vor Luftballons, Augen und Sternen?? Nach und nach kommen einzelne Bruchteile an die Oberfläche und man enthüllt zusammen mit Emily die einzelnen Puzzleteile der Vergangenheit, die mit der des Mörders verstrickt ist.
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Ein sehr guter Jugend -Thriller den man wirklich empfehlen kann. Dennoch vergebe ich nur 4 von 5 Punkten, da ich ein „Spannungsjunkie“ bin, und meine Dosis nicht wirklich erfüllt wurde^^ Dennoch überzeugt das Buch mit einem regelrechten Lesesog und natürlich dem tollen Schauplatz London.


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