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Peter Wilhelm - >>Gestatten, Bestatter!<< Bei uns liegen Sie richtig

Bild von Seitenakrobatin

Zum Inhalt (Klappentext):
Aus dem Alltag eines Bestatters »Ich habe täglich mit toten Menschen zu tun, aber auch mit deren sehr lebendigen Hinterbliebenen. Tote sind friedlich und machen keine Probleme. Mit den Lebenden ist das oft anders – und genau davon möchte ich erzählen.« Der tote Weihnachtsmann auf der Firmenfeier, die steinreiche, aber furchtbar geizige Witwe oder der traurigste Abschied aller Zeiten – es gibt kaum etwas zwischen Leben und Tod, das Peter Wilhelm in seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Bestattungsgewerbe noch nicht erlebt hat. Anrührend und urkomisch nimmt er uns mit in die verborgene Welt von Schaufel, Sarg und Trauerflor. Gestorben wird immer – Wer »Six Feet Under« mag, wird dieses Buch lieben!

Meine Meinung zum Buch:
So ein Buch hatte ich bis Dato noch nicht in Händen und weiß gar nicht wieso.
Das Buch hat mich mehr als unterhalten, so gut, dass ich enttäuscht war als es sich dem Ende neigte. Es war lustig, ernst, traurig und zum Teil aufklärend.

24 Geschichten finden sich im Buch wieder. Bei circa 253 Seiten fallen die Berufserlebnisse kurz aus und es wird nur das Nötigste zu Papier gebracht. Das soll sich nicht negativ anhören, denn Langeweile hat hier garantiert keine Chance.

Damit keiner ein falsches Bild vom Buch bekommt: Es dreht sich um Tote, aber die Hauptpersonen in den Geschichten sind die Angehörigen, nicht zu vergessen der Bestatter und seine Mitarbeiter.
Der Einblick, den der Autor uns gewehrt, ist einmalig.
Ich möchte nicht zu sehr auf die einzelnen Geschichten eingehen nur soweit, viele Geschichten haben es mir angetan, die Außergewöhnlichen am meisten und davon gibt es einige. Peter Wilhelm bringt jede einzelne Geschichte dem Leser so bildlich rüber, dass es schwer viel mit den Angehörigen und manchmal auch mit den Bestattern kein Mitleid zu haben.

Nachdem ich >Gestatten, Bestatter< gelesen habe war ich in Gedanken versunken und musste diese erst einmal ordnen. Jemand schreibt so offen über das Thema Tod und was danach kommt, dass ich mir schon überlegt habe wie die Bestattung bei mir aussehen soll (die hoffentlich noch lange hin ist). Ihr merkt schon, ein nachdenkliches Buch was mit Humor dies zu überspielen versucht und oft gelingt.

Wenn ihr mehr Informationen haben wollt dann schaut mal auf seiner Seite vorbei:
www.bestatterweblog.de

Mein Fazit:
Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebend raus. Der bekannte Spruch passt hier wie die Faust aufs Auge und benötigt keine weiteren Worte.

4 Punkte (von 5)


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