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David Mark - Sterbensangst

Bild von Seitenakrobatin

Zum Inhalt (Klappentext):
Aector McAvoy ist Polizist. Ein guter Polizist. Und er muss einen Mörder jagen. Seit Wochen versetzt der die abgelegene nordenglische Küstenstadt Hullin in Angst und Schrecken. Niemand ahnt, wann er wieder zuschlagen wird, welches Opfer er wählen wird. Aber dann beginnt McAvoy zu verstehen. Erfolgt einem Mann, der eine Mission hat: Er will Gerechtigkeit. Um jeden Preis. McAvoy ist ihm auf der Spur – und riskiert dabei alles: seinen Job, seine Familie, sein Leben. . .

Meine Meinung zum Buch:
Bis ich in die Geschichte von Aector McAvoy gefunden habe, hat es sehr lange gedauert.

Bekanntlich wird dem Leser ein kleiner Happen zum Anfang hingeworfen um zu zeigen dass das Buch Spannung beherbergt. Was ich positiv anrechnen möchte, ist, dass David Mark nicht lange gewartet hat bis er den nächsten Vorfall serviert, aber die Ermittlungsarbeiten wie die Vergangenheit von McAvoy die am Anfang besprochen wird, waren mir zu viel. Es ist ein Krimi, aber wenn der Leser von einer Geschichten zur nächsten geschubst wird kann es schwer sein den Überblick zu behalten und so erging es mir. Ich war verwirrt und musste, mehr als nur einmal, pausieren um einen roten Faden zu finden. Es fügt sich nach und nach alles zusammen, aber bis es dazu kommt hatte ich lange an dem Gewirr zu knabbern.

Es ist schwer was zu den Charakteren was zu sagen, weil der Autor die Personen ziemlich flach gehalten hat. Sowas finde ich schade, es ist nun einmal so dass ich mich besser mit den Charakteren identifizieren und/oder anfreunden kann wenn ich eine ausführliche Beschreibung der Protagonisten vorfinde.
Von Aector McAvoy war ich nicht begeistert. Der Typ hat eine schwangere Frau zu Hause und fühlt sich in manchen Situationen zu seine Chefin hingezogen. Also, wenn ich den Hauptcharakter als großen, lieben Teddy verkaufen möchte, dann präsentiere ich ihn Seiten später doch nicht als "Frauenaufreißer". Was mir an Ermittlern gefällt ist, wenn diese einen Schicksalsschlag hinter sich haben, es kommt viel realistischer herüber und mich beeindruckt es wenn sich so Personen wieder aus den Mist gekämpft haben, aufstehen und weitermachen.
Der Täter ist bis zum Ende hin unsichtbar und "arbeitet" im Hintergrund. Die Idee hinter dem Ganzen fand ich wirklich großartig und an dem kann ich nichts aussetzen. Es ist für mich nachvollziehbar warum er das alles getan hat, wie auch traurig was er mitgemacht hat.

Was mich nicht angesprochen hat waren die vielen Namen. Ich kann mir die nicht alle merken und die dann noch den richtigen Personen zuordnen geht gar nicht. Zu mal, die meisten eh keine große Rolle spielten und es nicht aufgefallen wäre wenn der Autor an der Stelle etwas gespart hätte.

Mein Fazit:
Ein Krimi der seine interessanten, wie auch schwachen Seiten hatte.

3 Punkte (von 5)


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