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Cecelia Ahern - P.S. Ich liebe Dich

Bild von Seitenakrobatin

Zum Inhalt (Klappentext):
Der Plan war einfach: zusammenbleiben, ein Leben lang. Doch nun ist Gerry tot. Gehirntumor. Und Holly, erst 29, bleibt alleine zurück. Wie soll sie nun weitermachen? Alles scheint zu Ende. Da taucht ein Paket mit Briefen auf: von Gerry, geschrieben in seinen letzten Lebenstagen, für Holly, für die nächsten Monate. "Werde Karaoke-Queen, Holly! Suche Dir endlich einen interessanten Job, Holly! Greif nach den Sternen, Holly! Und PS: Ich liebe Dich!". Holly lacht, weint, und tut, was Gerry schreibt: sie lernt, wer ihre wahren Freunde sind. Sie lernt, sich ein wenig neu zu verlieben und macht mit jedem Brief einen Schritt in ein neues Leben und in neues Glück.

Meine Meinung zum Buch:
Ich gestehe, das Liebesromane nicht zu meinen Lieblingsbüchern gehören und trotzdem für eine gelungene Abwechslung sorgen können, wie auch dieses >P.S. Ich liebe Dich<
Die Autorin hat mich mit ihrer traurig-romantische Geschichte gefesselt. Diesen Grad zu finden es nicht zu kitschig werden zu lassen hat sie fabelhaft gemeistert und verdient ein Lob von meiner Seite.

Es ist tragisch einen Menschen zu verlieren den man geliebt hat und auch noch über den Tod hinweg liebt auch wenn man weiß, dass die andere Person nie wiederkommt. Wie Holly damit umgeht ist für mich durchaus nachvollziehbar gewesen. Man schaut seinen Geliebten beim sterben zu und dann ist er weg - was soll man machen? Dass Depressionen sie einnehmen und das für lange Zeit macht die Geschichte realistisch, denn, jeder geht mit den Schmerz anders um.
Hollys Freunde haben mich dann komplett verblüfft. Sie sind über die ganze Zeit für sie da ohne auch nur etwas zu verlangen das nicht machbar ist. Dieser Rückhalt den sie bekommt war unglaublich toll, so Freunde sollte jeder haben.

Die “Liste“ die ihr verstorbener Ehemann ihr angefertigt hat war dann wirklich umwerfend. Er wusste dass er nicht mehr lange zu leben hat und dennoch macht er alles um seine Frau auch nach seinen Tod nahe zu sein, für sie da zu sein – in Form von Briefen mit Anweisungen.

Es gab eine Art von Holly die mir nicht gefiel und das war, dass sie sich nur durch Gerry lebendig gefühlt hat, dass er der Mittelpunkt war und es für sie nichts anderes gab. Sowas könnte man Liebe nennen, aber für mich kam es an manchen Stellen eher so vor als ob sie von ihm abhängig war.
Was mir weiterhin nicht gefallen hat waren die Ereignisse die sich schon fast überschlagen haben, weniger für Holly dafür mehr für ihre Freundinnen. Sharons Geheimnis hätte die Autorin viel früher erwähnen können dann wäre alles nicht so hoppla hopp gegangen.

Mein Fazit:
Zusammengefasst war es eine wunderschöne Geschichte um den Verlust eines geliebten, ganz besondere Freunde und das Leben.

4 Punkte (von 5)


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