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Marthe Kunstmann - Wetterwechsel

Bild von Seitenakrobatin

Zum Inhalt (Klappentext):
Die besten Freundinnen Romy und Anja leben ein Jahr nach dem Schulabschluss immer noch in ihrem Heimatdorf, unschlüssig, wohin ihr Leben sie führen soll.
Romy hat gerade ihre schwierige Beziehung zu Jan beendet, sie kann in weder lieben noch sich ganz von ihm lösen. Anja glaubt aus Pflichtgefühl, bei ihrer Großmutter bleiben zu müssen, und zieht sich immer mehr in ihre eigene Welt zurück. Auch die Freunde der beiden scheinen in der Hitze des Sommers nicht von der Stelle zu kommen. Die Stimmung in der Clique heizt sich auf.
Als Romy befürchtet, schwanger zu sein, eskaliert die Situation. Ein Unglück zwingt alle, sich ihren Ängsten zu stellen und sich von der Kindheit zu verabschieden.

Meine Meinung zum Buch:
Ich kam in die Geschichte des Buchs einfach nicht rein. Zuerst dachte ich, es dauert eine Zeit und ich muss mich nur einlesen, aber leider habe ich mich geirrt.

Der Schreibstil der Autorin war nicht ganz meins. Sie hat aus verschiedenen Blickwinkeln die Handlung laufen lassen - was nicht schlecht ist, mich dennoch immer wieder stocken lassen. Ich habe manchmal mehrere Sätze gebraucht bis ich wusste wer gerade die Geschichte erzählt: Jan, Marek, Romy oder Anja?

Die Protagonisten haben auch keinen Platz in meinen Herzen finden können. Romy gefiel mir zwar als “werdende Mutter“ gut, doch der Reiz verflog schnell. Die Entwicklung die sie durchmachte war so gering dass es schwer fiel überhaupt eine zu erkennen.
Anja war mir viel zu weit weg von der Realität für dieses ernste Buch. Es soll Personen geben die “Dinge“ wie die Zukunft sehen können und trotzdem kann ich mit dem Thema hier nichts abgewinnen.
Die Freundschaft die Jan und Marek verbindet wirkt zu Beginn ausgeglichen. Es dauert eine Zeit bis der Leser mitbekommt dass etwas nicht stimmt und wenn man eins und eins zusammenzählt sieht man was dahintersteckt.

Was mir zugesagt hatte war der Gedanke hinter dem Ganzen. Junge Erwachsene die ihr Leben vor sich haben und immer wieder durch das Selbige aus der Bahn geworfen werden. Sie kommen mit der Freiheit nicht wirklich klar, so hatte es für mich den Anschein. Wachgerüttelt werden die Freunde durch ein hartes Schicksal und beginnen ihr Leben zu Leben. Diese Entwicklung kam spät, aber sie kam und das hat mich positiv überrascht und zum nachdenken gebracht. Du kannst hinfallen, aber du musst auch wieder aufstehen um etwas zu erreichen.
Eine traurige Geschichte von Freundschaft und die ersten Schritte ins wahre Leben – sei es noch so hart.

Die Altersempfehlung liegt ab 16 Jahren und ich kann dem nur zustimmen. Um das Buch zu verstehen sollte der Leser das Alter nicht unterschreiten.

Mein Fazit:
>Wetterwechsel< ist ein Buch das mich für den (Lese-) Moment nachdenklich gestimmt hat, mich nach dem beenden dennoch ziemlich schnell los ließ.

3 Punkte (von 5)


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