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Daniela Kögler - Good Morning Dornröschen

Bild von Seitenakrobatin

Zum Inhalt (Klappentext):
Einfach raus, dem Trott den Rücken kehren und all den festgefahrenen Alltäglichkeiten entfliehen. Ohne einen Gedanken an Morgen, ohne den Job zu kündigen und sogar ohne Aufladekabel für den geliebten iPod, verlässt Daniela ihre Heimatstadt und fährt nach München - um sich selbst zu finden, um gefunden zu werden. Und das wird sie dann letztlich auch.
Ein Designer entdeckt die attraktive Frau, und so kann sie für einige Tage den Traum eines Models leben. Doch ihre Suche beginnt erst dann richtig, als der Traum endet. Begegnungen - unscheinbar, wie es scheint - erwecken sie, und in ihr erwacht eine Ahnung dessen, was wirklich wichtig ist, um glücklich zu sein . . .

Meine Meinung zum Buch:
Die Hauptperson ist für meinen Geschmack zu sehr auf Männer fixiert. Sie sind für sie sowas wie der Lebensinhalt, so hat es den Anschein. Sie versucht uns Leser einen kleinen Einblick in ihre Gedankenwelt zu geben, indem sie uns von ihrer Meinung wissen lässt. Dass Frauen mit sich nicht zufrieden sind und Männer viel eher sich akzeptieren würden. Das trifft vielleicht manchmal zu, aber eine Frau die sich als Person mag wird auch ihren Körper so nehmen wie er ist und nicht ständig an jede Kleinigkeit ihres Körpers rumjammern. Das wird vollkommen falsch dargestellt.

Der Aufbruch kam ziemlich plötzlich und von jetzt auf gleich will sie unbedingt nach München reisen. Es ist nicht verwerflich und doch seltsam. Kaum dort angekommen trifft sie auf Louisa und vertraut ihr blind. Mir wurde nicht klar wie man einer Wildfremden vertrauen kann. Sie glaubt, sie hätte eine gute Menschenkenntnis aber hat man die immer? Nun ja . . .

Ich dachte, sie wäre weggelaufen weil sie sich selbst finden wollte aber auch dort spielte mal wieder nur ein Mann die Hauptrolle. Es ist doch zum Mäuse melken.
Hannes war mir sympathisch. Ohne sie zu kennen lädt er sie in sein Haus ein und versorgt sie mit Kleidung, Essen und Abwechslung. Er scheint ein sehr aufgeschlossener Typ zu sein. Sie hingegen war mir am Anfang zu naiv und egoistisch, was sich zum Schluss hin ändert. Ihre Hilfsbereitschaft war nicht selbstverständlich und doch hat sie an jemand anderen gedacht und ihre Bedürfnisse hinten angestellt. Das hat mir dann an der ganzen Geschichte am besten gefallen.

Mein Fazit:
Man konnte dem Buch eine Entwicklung ansehen und trotzdem hat diese nicht ausgereicht um alles rumzureißen und mich in seinen Bann zu ziehen.

2 Punkte (von 5)


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