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Purpurmond

Bild von Amarylie

Mehr als eine Geschichte

Inhalt:

Als Cat einen alten Halsreif findet, legt sie ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass das Schmuckstück mit einem Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert. Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals entfernen. Wären da nicht die kräuterkundige Dorothea und deren Bruder Jakob, der Cats Herz schneller schlagen lässt, würde sie wohl verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammenzieht …

Meine Meinung:

Purpurmond hat mich durch seine Aufmachung beeindruckt, mehr durch das Cover, als die Inhaltsangabe bei Amazon. Es war eines von denen, die ich nur durch das Cover lesen wollte.
Ich fand am Anfang den Inhalt nicht ganz ansprechend und unspektakulär, was sich im Laufe des Lesens drastisch änderte.

Die Erzählperspektive ist bei diesem Buch etwas Außergewöhnlich. Denn sie wächselt sich zwischen zwei Personen – Dorothea und Cat – aus zwei verschiedenen Zeitepochen. Die eine kommt aus dem Jahre 2012 und die andere aus dem Jahre 1632. Die Zeitform ist dabei in der Vergangenheit.

Die Geschichte ist ein Misch aus einer Liebesfantasy- und eine historische Geschichte, was ich aus der Tatsache erschießen kann, das es sowohl Aspekte und Merkmale von Liebesfantasy aufweisen kann, als auch von historischen Romanen.
Dabei spielt die Liebe eine Große Rolle, aber nicht so eine große Rolle wie die Hexerei und Zauberei der früheren Zeit. Dabei spielt die Hexenverbrennung ebenfalls eine große Rolle.

Die Protagonisten sind aufs kleinste Detail beschrieben mit all ihren Macken und Merkmalen, weswegen man sie sich gut vorstellen kann. Zwar sind mir die beiden jungen Frauen sympathisch, jedoch finde ich Dorothea eher ansprechender, als Cat, da sie mir wie eine junge Frau vorkommt, die weiß, was sie wirklich will, auch wenn sie aus einer anderen Zeit kommt. Außerdem gefällt mir ihr Sprachstil, welches altertümlicher ist. Cat hingegen ist sehr modern und ihr Jugendslang spricht mich dabei nicht ganz an.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen mit einem Hauch von Humor – was mir wirklich gefällt. Sie weiß, wie man Leser beeindruckt ohne die Spannung in den Seiten zu verlieren. An manchen Stellen kamen mir ihr wortgewandt wie Poesie vor. Außerdem schreibt sie emotional, sodass man nicht aufhören kann, als das Buch zu verschlingen. Da das Buch nicht gerade sehr dick ist, war es auch nicht schwer das Buch innerhalb von einem Tag aus zu lesen.

Kurz und Knapp: Ich von Purpurmond wirklich begeistert und kann es nicht erwarten weitere Bücher von Heike Eva Schmidt zu lesen.

Fazit:

Mir hat alles am Buch gefallen, auch wenn mir die Inhaltsangabe am Anfang nicht zugesagt hatte. Ich kann euch das Buch nur nahe legen. Da das Buch auch historische Merkmale aufweisen kann, wird es denen gefallen, die gerne historische Romane lesen. Denn das Geld für Purpurmond auszugeben, ist es auf jeden Fall wert!

Autorin:

Heike Eva Schmidt
wurde in Bamberg geboren und lebt heute im Süden Münchens. Nach einem Studium der Schulpsychologie wechselte sie direkt nach ihrem Abschluss zum Journalismus. Nach Stationen bei Radio, Fernsehen und Zeitschriften erhielt sie im Jahr 2000 ein Stipendium an der Drehbuchwerkstatt München. Seit mehreren Jahren arbeitet sie als freie Drehbuchautorin, aktuell für eine Serie des Bayerischen Fernsehens. 2010 verwirklichte sie schließlich ihren Kindheitstraum: Romane zu schreiben. Seitdem arbeitet sie vorzugsweise im bayerischen Voralpenland. Dort entstehen in ihrer kleinen „Schreibstube“ viele Ideen. „Purpurmond“ ist Heike Eva Schmidts erster Fantasyroman.

Weitere Infos:

Titel: Purpurmond
Autor: Heike Eva Schmidt
Verlag: PAN Verlag
ISBN: 978-3426283660
Preis: 14,99€


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