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Urbat - Der verlorene Bruder

Bild von Amarylie

Where is my brother?

Inhalt:

»Irgendetwas tief in meinem Innern sagt mir, dass Jude recht hatte … wir waren alle in Gefahr.«

Als Grace Daniel vom Werwolf-Fluch erlöst, bringt sie ein gewaltiges Opfer: Sie legt ihre Seele in die Klauen des Wolfes. Ab sofort spürt sie ihre übernatürlichen Kräfte, hat das Biest in sich aber unter Kontrolle. Jude bleibt weiterhin spurlos verschwunden. Verzweifelt sucht Pastor Divine die gesamten Staaten nach seinem Sohn ab.
Währenddessen trainiert Grace mit Daniel ihre neu gewonnenen Fähigkeiten. Da erhält sie einen merkwürdigen Anruf und meint, Judes Stimme zu erkennen. Gegen alle Widerstände macht sie sich auf eigene Faust auf die gefährliche Suche nach ihrem Bruder. Sie trifft den faszinierenden Talbot, der sie bestärkt, ihre Kräfte voll auszuschöpfen und bis an ihre Grenzen zu gehen. Nichts ahnend gerät sie dabei immer tiefer in den Sumpf der dunklen Kräfte und merkt nicht, wie der Wolf zusehend in ihr wächst. Als sie sich immer weiter von Daniel entfremdet, beginnt Grace zu zweifeln. Wer ist Feind, wer ist Freund? Wem kann sie vertrauen? Zu spät begreift sie, in welch großer Gefahr sie schwebt. Denn schon längst ist ein alter Feind auf ihrer Fährte, der seine tödlichen Fallen auslegt und keine Gnade kennt …
Ein spannender Lesetrip über Göttliche und Dämonen, unzerstörbare Liebe und flammenden Hass, über Gut und Böse. Ganz klar: Der zweite Urbat-Teil hält, was der erste verspricht.

(Quelle)

Meine Meinung:

Ich war bereits vom ersten Teil (Urbalt – Die dunkle Gabe) etwas angetan und konnte es nicht erwarten, den Zweiten zu lesen, alle Wörter in mir aufzusaugen und natürlich die Geschichte selbst. Um so erstaunlicher war es zu sehen, wie robust, aussagekräftiger und vorragender der zweite zum ersten Teil ist. Die Geschichte bietet mehr Unerwartetes und Spannung.

In jedem Abspann der Geschichte spürt man etwas Düsteres. Als Leser ist man hingegen angespannt. Man möchte herausfinden, was los ist und was als Nächstes passieren wird. Ich beispielsweise konnte das Buch nicht aus der Hand lassen, auch als es Zeit war das Buch wegzulegen. So sehr wollte ich auf die letzte Seite kommen, was sich als Disaster entpuppte – nicht weil das Ende schlecht war, im Gegenteil. Das Buch war von Anfang an gut und dies hielt auch bis zur letzten Seite an, jedoch gab es etwas Unerwahrtestes – ein Cliffhanger, der einem doch zu tiefst wehtat. Denn das Ende hatte es in sich.

Die Protagonistin wurde mir in diesem Teil immer sympathischer. Durch ihre Handlungen, Gedanken und Begebenheiten wurde sie nur noch authentischer. Als Leser kan man nachvollziehen, wieso sie die Tat begeht bzw. die Entscheidung getroffen hat. Ihre Gedanken sind dabei sehr menschlich. Die Gefühle von der Protagonistin, die die Autorin einem Übermitteln möchte, sind ebenfalls bei mir angekommen.

Der Schreibstil der Autorin ist immer noch so geblieben, wie beim Ersten. Da ich mich daran gewöhnt hatte, war es nicht schwer mich damit wohlzufühlen – nicht dass er sonst nicht gut war, im Gegenteil. Ihr Schreibstil ist sanft und dennoch sehr ausdrucksstark. Sie hat die Charaktere ein wenig mit Schleifpapier bearbeitet, sodass sie real rüberkommen. Durch die Kanten, die sie nicht geschliffen hatte, kamen sie noch realistischer rüber, da sie auch Fehler und Makeln haben und nicht perfekt sind, wie wir Menschen selbst.

Auch dieses Mal freute ich mich, dass der Verlag das englische Cover übernommen hat.

Ich bin – wie ihr lesen könnt – sehr angetan von dem Buch und positiv überrascht.

Fazit:

Wenn ihr nichts gegen einen sehr schlimmen Cliffhanger habt und euch daraf vorbereitet, ist das Buch das richtige für euch. Denn es ist wirklich empfehlenswert. Natürlich solltet ihr dafür bereits den ersten Teil gelesen haben.
Das Geld dafür auszugeben, ist es wirklich Wert!

Autorin:

Bree Despain
entdeckte ihre Liebe zum Schreiben während einer Auszeit von College: Sie nahm sich ein Semester frei, um Theaterstücke für soziale benachteiligte Jungendliche aus Philiadelphia und New York zu inszenieren. Ihre Begeisterung für Geschichten für junge Menschen sowie zahlreiche Literatur – und Schreibkurse an ihrer Universität inspirierten sie, selbst als Autorin tätig zu werden. Aktuell lebt Bree Despain mit ihrem Ehemann und zwei Söhnen in Salt Lake City im Bundesstaat Utah. Urbat, Die dunkle Gabe ist ihr erster Roman.

Weitere Infos:

Titel: Urbat – Der verlorene Bruder
Originaltitel: The Lost Saint: A Dark Divine Novel
Autor: Bree Despain
Verlag: Aufbau Verlag
ISBN: 978-3351041410
Preis: 16,99€


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