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Memento

Bild von Amarylie

Nichts für schwache Nerven!

Inhalt:

Die Welt wurde von Bomben in Schutt und Asche gelegt. Während die Bewohner des Kapitols sicher unter ihrer Kuppel leben, müssen sich die Überlebenden in der zertrümmerten Stadt jeden Tag aufs Neue durchschlagen, Nahrungsmittel sind knapp, noch immer hängt Asche in der Luft, die in die Lungen dringt und das Atmen schwer macht. Es gibt keine Elektrizität mehr, keine Schulen, kein Geschäft, nichts. Das höhchste Gut der Überlebenden sind ihre Erinnerungen an die Zeit Davor, die Zeit vor der Explosion. Erinnerungen zu teilen ist ein Freundschaftsbeweis.

Pessia ist gerade sechzehn geworden und befindet sich auf der Flucht vor dem Militär. Sie soll eingezogen werden, doch sie will nicht für das grausame Militärregime arbeiten, das Angst und Schrecken in der Stadt verbreitet. Als sie Bradwell trifft, scheint das zunächst ihre Rettung zu sein. Er kennt den Untergrund und hilft ihr unterzutauchen. Doch dann wird sie erwischt…

Meine Meinung:

Memento fängt reizlos und träge an und endet schwach und lasch.

Ich weiß, dass Dystopien in der Zukunft spielt und immer negative Aspekte beinhaltet. In diesem Fall geht es um eine schöne Zukunft, die durch eine Explosion zerstört wurde und das Leben der Menschen ruiniert.
Zur Zeit gibt es auf dem Markt viele Dystopien, und zwar wirklich gute! In diesem Fall gehört Memento leider nicht dazu.

Die Umstände und Verletzungen, sowie das Aussehen der Überlebenden werden hierbei sehr detailliert wiedergegeben, wie die Menschen beispielsweise verschmolzen sind, sodass der Leser an seine Schmerzgrenze stoßen muss. Die Beschreibungen waren Ekelhaft und abartig. Das Buch wollte nur so weggestoßen werden, so schrecklich brutal ist es.

Die Geschichte wird aus vier verschiedenen Sichten erzählt, was ich normalerweise mag, ist bei diesem Buch eher verwirrend. Ich kam damit nicht richtig klar.
Mit der Protagonistin Pressia konnte ich mich nicht anfreunden, was auch an ihrem Aussehen oder unsentimentalen Art lag.
Die Tatsache, dass ich immer wieder an das Aussehen der Personen denken musste, war grausam. Pressias Arm bestand aus einem Puppenkopf, der Hals von ihrem Großvater wurde mit einem Ventilator verschmolzen, ihr Bruder wurde mit dem Rücken mit einem anderen verschmolzen und vieles mehr.
Es war für mich unerträglich die Geschichte zu lesen.

Der Schreibstil der Autorin war nach einer Zeit unerträglich, sodass ich mich durch die Geschichte krabbeln musste. Julianna Baggott vermittelte dem Leser keine Gefühle – Ihr Schreibstil besaß keine Emotionen. Die Sätze lasen sich abgehackt, faszinierten mich nicht und beinhalteten nur die wichtigsten Satzkonstruktionen. Dies führte zur Langeweile, zumal die Geschichte keine Spannung besaß.

Trotz des schönen Covers konnte ich dem Buch nicht mehr als eine Ballerina vergeben, denn auch wenn das Cover passend zum Buch passt, konnte es die negativen Punkte meinerseits nicht wett machen.

Fazit:

Das Buch hat mich überhaupt nicht überzeugen können, es war brutal und doch langweilig ohne Emotionen und Spannung. Es ist mein erster richtiger Flop in diesem Jahr und nicht wirklich zu empfehlen!

Autorin:

Julianna Baggott,
geboren 1969, studierte Literatur in North Carolina und lebt heute mit ihrem Mann und drei Kindern in Newark, Delaware. Publikationen von Kurzgeschichten, Erzählungen und Gedichten in Literaturzeitschriften, Zeitungen und Anthologien, etwa in der ‘Best American Poetry 2000′. Die Kunst der Lüge ist ihr erster Roman.

Weitere Infos:

Titel: Memento – Die Überlebenden
Originaltitel: Pure
Autor: Julianna Baggott
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
ISBN: 978-3833901133
Preis: 16,99€


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