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Erin Morgenstern - Der Nachtzirkus

Bild von Anni-Potter

Erin Morgenstern – Der Nachtzirkus

Kurzbeschreibung
Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves – Zirkus der Träume. Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jedes eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt. Sie bereiten ihre Kinder darauf vor, zu vollenden, was sie selber nie geschafft haben: den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Doch als Celia und Marco einander schließlich begegnen, geschieht, was nicht vorgesehen war: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Von ihren Vätern unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen sie verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.

Beginn
Zu allererst beginnt das Buch damit, dass man sich als Zirkusbesucher vor dem Cirque des Rêves wiederfindet. Die ersten Eindrücke werden beschrieben, man fühlt sich direkt dort hin versetzt, auf jeden Fall toll. Jedoch ist dieser Abschnitt nicht lang, denn bald darauf wird man in die Welt von Celia und ihrem Vater Hector Bowen alias Prospero entführt. Hector schließt mit einem gewissen Alexander eine Wette ab, benutzt seine Tochter als seine Spielfigur und der Cirque des Rêves wird als Spielbrett der beiden verwendet. Alexander gabelt einen Jungen aus dem Waisenhaus auf und die beiden Konkurrenten werden auf den Wettkampf vorbereitet. Nur wie lauten die Regeln, wann kristallisiert sich ein Gewinner heraus und wie kann man sich auf dieses Spiel vorbereiten? Man sei gespannt, denn sowohl Hector, Alexander als auch Celia und der Junge (Marco) besitzen magische Fähigkeiten.

Gefahr
Ganz klar ist natürlich, dass Celia und Marco sich als Gefahr sehen, obwohl sie sich anfangs noch nicht kennen beziehungsweise überhaupt gesehen haben. Jedoch stellt sich bald heraus, dass beide mehr als harmlos sind und die wirklichen Gefahren Hector und Alexander sind, sowie der Zirkus selbst. Noch immer stellt sich die Frage, wie man dieses Spiel überhaupt gewinnen oder ob man ihm entkommen kann (Diese Frage bleibt übrigens bis fast zum Schluss unaufgelöst).

Meinung
Bis auf die Tatsache, dass die Kurzbeschreibung viel spannender und dramatischer klingt als das Buch wirklich ist, fand ich es toll! Es gab kein packendes Show – Down, Celia und Marco waren auch nicht gerade sehr lebhaft, aber doch. Der Zirkus wurde selbst so magisch, wunderbar und einfach bezaubernd mit all seinen Details beschrieben, dass ich irgendwie nicht anders kann als es zu lieben. Es ist außergewöhnlich und man hätte es noch außergewöhnlicher machen können, aber bitte. Die Geschichte mag also nicht so aufregend sein, wie in der Kurzbeschreibung beschrieben, jedoch ist sie wunderbar zu lesen und sehr zu empfehlen! Die Kapitel sind immer kurz, was ich persönlich gut finde, da sie einerseits dazu dienen, Sichtwechsel zu machen, andererseits aber auch, um ein wenig den Leser verschnaufen zu lassen. Für Leute, die nicht gerne mitten im Kapitel abbrechen möchten, wenn sie zu müde, beschäftigt, usw...werden also sehr geeignet. Jedoch hat es mich anfangs gestört, dass es so schnelle Zeitsprünge gibt. Aber man gewöhnt sich ja an alles. Die Charakter selbst sind nicht besonders tiefgründig – zumindest mir kommt es so vor – aber sehr sympathisch und liebenswert. Jeder Einzelne. Bis auf die „Bösen“ jedenfalls.

Fazit
Das Buch ist sehr empfehlenswert. Es gibt keine Fortsetzung davon (zumindest ist mir keine bekannt), was ich auch gut finde, da die Handlung nicht noch weiter ausgedehnt wird. Wer sich gerne verzaubern lässt, sollte es sich auf jeden Fall zulegen! :-)

Spannung: ★ ★ ★ (3/5)
Humor: ★ (1/5)
Tiefe: ★ ★ ★ (3/5)
Stil: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)


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