Unsere Schuld!!

Schon zwei Jahre ist es her, seit der Komet >End< einschlug. Obwohl die Menschen es gewusste haben und nichts dagegen unternahmen,
haben sie immer weiter gemacht. Mit ihrem Alltag und ihrem Leben.
Das Einzige was ich mich jeden verdammten Tag fragte war: >Warum?!<
Warum ignoirten sie die Warnungen, von allen?! Warum hörten sie nicht
auf, ihren Müll in jedes beliebige Loch zu stopfen und auch noch mit stolz zu sagen: >Ich bin umweltfreundlich.<
Und da hatten sie den ganzen Salat. Genau am 21.12.2012 schlug er ein.
Er landete direkt in Südamerika. Der Aufprall war so stark, dass er bis nach Russland zu hören war, und bis dahin kamen die Kometstücke auch. An dem Tag war ich mit meinem Freund in Starbucks. Eigentlich
ist er ein Arbeitskolege, doch das ist hier nicht die Sache, die Sache ist die, dass ich euch erzählen will, was nach dem Kometeneinschlag passiert ist. Also wir reden über die Arbeit und da hören wir aufeinmal
schreie. Sofort eillen wir dorthin, weil wir ja neugierig sind und da sehen
wir ihn. Einen riesen Kometenstück, der direkt auf ein Geschäft gefallen ist. Und da beginnt es auch, ein Kometenregen folgt über Köln. Alle
schreien und laufen in ihre Häuser, um Schutz zu finden, doch die Kometen sind so groß, dass sie ein ganzes Kaufhaus zerstören können.
Will, so war sein Name. Hatte ein Auto, darin fuhren wir erst mal zu einem Bunker. Ihr wollt wissen was mit meiner Familie passiert ist? Nun
das kann ich euch sagen, die sind schon sehr lange bei Gott. Und ja ich glaube an Gott. Da er der Einzige ist, der das alles hier, passieren lässt.
Ich will nicht sagen das er böse ist oder so, nein, ganz und gar nicht.
Den es ist die Schuld der Menschen, unsere Schuld! Gott hat uns diese
Erde vor Millionen von Jahren geschenkt, vielleicht noch weiter. Und was machen wir? Wir zerstören sie, mit unseren Autos - wo ich gerade drin sitze -, mit unseren Flugzeugen und unseren Müllanlagen! Kein
Wunder das die Ozonenschicht reißt und ohne sie wird mit Kometenstücken auf unsere Erde bombadiert. So wie die Mayas es gesagt haben. Wir müssten erst warten, da es von Menschenmengen nur so wimmelte, und alle wollten als erster in den Bunker. Der Bunker liegt unter der Erde, da kommt man nur durch eine Treppe hinunter, darin befindet sich alles was man zum Überleben braucht. Es war klar das die Menschen nicht auf den Betreuer hören würden und einfach reinmaschierten, ohne rücksicht auf Andere zu nehemen. Doch als noch
ein Kometenstück genau neben uns aufparllt, bricht das Chaos aus.
Nach zehn Minuten hatten wir es endlich geschaft und wir waren im Bunker, sicher und zufrieden. Das Essen wurde immer gerecht verteilt,
keiner wollte wissen was draußen vor sich ging und kümmerten sich nur um sich selbst und deren Familie, bzw wenn sie eine dabei hatten.
Da saßen wir, hoffent und betent das, das alles vorbei geht.
Wir konnten durch die Wände und den Boden spüren wie es auf prasselte. Nach zirka zwei Stunden hörte es auf, der Betreuer ging -
mit zwei Anderen - die Treppe rauf, um sich einen Überblick zu verschaf-
fen. >Es ist alles sauber, kein Einziger Komet am Himmel doch es sieht
hier verdammt schlimm aus!<, brüllte er. Mein Herz hatte aufgehört zu rasen, dann nahm Will meine Hand und half mir hoch. Bevor wir raus
gehen wollten, ertönte ein Schrei auf dem Treppen. Der Betreuer der gerade noch fluchte und gesagt hatte, das alles sauber sei, lag auf dem Boden. Das Gesicht des Mannes war Grün, und angefressen.
>Dort gibt es kein Sauerstoff, wir werden sterben!< schrie einer und die
Anderen fingen an zu wimmern und flüstern, ob sie nun in diesem Bunker sterben würden. >Wir haben hinten Sauerstoffmasken!<, wollte
einer der Betreuer die Menge beruhigen. >Aber reichen sie für uns
alle?!<, rief ein Mann in die Menge. Dieser Mann war ein Typischer Fall für, >Ich spreche jetzt mal für alle hier.<
So einen gabs immer. Der Betreuer sagte erst nichts, dann aber gab er ein kurzes Nicken zu stande und alle
rannten zur hinteren Ecke des Bunkers. Sie stürtzen sich auf die Masken wie ein Tiger auf seine Beute.
Zum Glück kam Will nach paar Minuten mit zwei Masken und drückte mir eines in die Hand. Ich gab nur ein
leises >Danke< zustande, doch er lächelte mich an und half mir die Maske anzuziehen.
Als wir nach draußen gingen hielt Will mich an der Hand, da die Menschen drängelnd hinaus stürmten, könnte es sein dass wir uns verloren.
Draußen angekommen musste ich erst schlucken, was ich da sah, konnte nur in einem Film vorkommen.
Die Stadt war wie lehrgefegt, und es sah aus wie nach dem 3.Weltkrieg. Alles zerstört und kein Einziges Lebewesen, außer uns.
>Wir müssen schnell zur Rackete kommen, der Sauerstoff hält bei allen nur 24 Stunden!< schrie der Betreuer.
>Was?! Nur 24 Stunden?<, sagte ich aufgebracht, doch Will drückte meine Hand und sagte >Keine Sorge Ella, wir kommen zur Rackete.<
Alle maschierten den Betreuern nach. Wir kamen an vielen Läden und Menschen vorbei, die schon lengst tot waren oder zerquetscht.
Ich musste mich fast übergeben als ich einen Mann ohne Kopf sah, voller Blut und die einzelnden Stücke seines Kopfes lagen neben ihm verteilt.
Die Gesellschaft war nun hin, wo ich nur hinsah, fand ich tote Menschen, Menschen die Sauerstoff benötigten, um zu überleben, den sie aber
leider nicht hatten. Ich kann nicht direkt sagen ob viele überlebt haben, aber das Einzige was ich sagen kann ist: Das es unsere Schuld ist!!
Ja, wir alle haben was damit zu tun, obwohl auf der Erde es keinen Sauerstoff gibt und vielleicht auch die Schwerkraft irgendwann aufgehoben wird,
kann ich nur zu Gott beten und ihm bitten, dass wir sicher zu der Rackete kommen...
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