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Im Land des Voodoo Mondes

Bild von Janama

"Im Land des Voodoo Mondes" von Kathleen Weise ist ein gutes Buch ,dass das Gefühl von einer anderen Zeit, einem anderen Ort und einer anderen Kultur bestens an den Leser überträgt. Fast fühlt es sich so an, als würde man selber das feuchte Klima auf der Insel miterleben, ebenso wie das Gefühl der Fremde und den Zauber des Voodoos. Dennoch fehlt mir schlussendlich noch eine Prise mehr an Liebe, an Gefahr und an Vodoo Zeremonien. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mir Baron Samedi fehlte^^ Ein bekannter Loa und Herrscher der Friedhöfe. Meistens tritt er mit einem Zylinder und einer Sonnenbrille auf und raucht Zigaretten^^ (Aber das nur am Rande^^)
Aber dennoch ein gutes Buch das ich jedem empfehlen kann, wenn er leichten Einblick in die Welt des Voodoos und deren Begriffe erhalten möchte. Für tieferliegendes Grundwissen sollte man jedoch andere Bücher in Betracht ziehen. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass es sich bei diesem Buch ja auch hauptsächlich um die Geschichte von der Französin Eloise dreht, die zusammen mit ihrem Vater nach Saint Domingue reist um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch dort angekommen droht ihr nicht nur Gefahr von ihren seltsamen Träumen, sondern auch von ihren unerlaubten Gefühlen zu dem Mulatten Gabriel. Doch dieser ist derjenige der ihr bei ihrem Kampf mit den bösen Loas ( die man Petro Loas nennt) beiseite steht. Zum Glück ist seine Mutter eine Mambo (eine Voddoo Priesterin) die ihnen Tipps auf den Weg geben kann, wie sie die Gefahr bannen können in der sie und ihr Vater schweben.
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Was mir sehr gut gefallen hat ist ihre zugewiesene Sklavin Nadine. (Dies mag daran liegen dass ich auch so heiße^^) Doch leider hat mir etwas mehr Spannung in der Geschichte gefehlt und auch die Auflösung des Ganzen war mir zu überschaubar. Schließlich habe ich bereits am Anfang geahnt, wer hinter all dem stecken könnte... Auch die Liebesgeschichte, die als solches gar nicht so wirklich durchgeht war mir etwas zu zögerlich und zu unspektakulär gehalten. Auch wenn ich keinen richtigen Bezug zu der Hauptperson Eloise bekomme habe, konnte dafür die Autorin um so mehr Sympathiepunkte einheimsen mit ihrer kleinen , aber sehr besonders schönen Widmung an ihre Freundin. Auch das Nachwort fand ich klasse. Ein Buch , dass ich jedem empfehlen kann, der kurz in eine andere Welt hinabgleiten will und einen kurzen Ausflug in eine andere Kultur machen möchte und dabei noch ein wenig von Liebe und Abenteuer lesen möchte, ist hier richtig


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