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Buchvorsellung Twilight- Bis(s) zum Morgengrauen

Bild von Winnetou

Buchvorstellung Bis(s) zur Mittagsstunde

Twilight
Bis(s) zum Morgengrauen

1. Stephenie Meyer (Autorin)
Stephenie Meyer wurde am 24.12.1973 in Hartford, im Bundesstaat Connecticut in den USA geboren und wuchs mit 5 Geschwistern in Phoenix, Arizona auf. Nach ihrem High-School-Abschluss studierte sie englische Literatur an der Brigham-Young-University in Provo, Utah. Dort traf sie einen Freund aus Kindertagen, den sie 1994 heiratete.
„Twilight“, so der englische Titel, war Stephenies erstes Buch. Basierend auf einem Traum im Sommer 2003 schrieb die dreifache Mutter innerhalb von wenigen Monaten den ersten Band der Bis(s)_Saga, welcher 2005 veröffentlicht wurde. Die drei Fortsetzungen folgten im Jahresabstand. Alle vier Bücher waren weltweit so erfolgreich, dass man sie sogar verfilmt hat.
Stephenie Meyer lebt heute wieder in Phoenix, Arizona.

2. Charakterisierung der Hauptpersonen

Bella Swan:
Bella, die Hauptperson des Buches, ist ein siebzehnjähriges, schweigsames Mädchen. Sie ist tollpatschig und handelt oft intuitiv. Bella unterschätzt vollkommen die positive Wirkung, die sie auf andere hat. Außerdem ist sie ziemlich schüchtern, kann aber, wenn sie will, sehr überzeugend sein.

Edward Cullen:
Edward ist ein sehr höflicher, intelligenter Vampir. Allerdings glaubt er, er stelle eine Gefahr für sein Umfeld da. Deswegen lebt er mit seinesgleichen zurückgezogen. Edward besitzt übernatürliche Fähigkeiten, zum Beispiel kann er sich blitzschnell und lautlos fortbewegen. Und er kann bei allen Lebewesen Gedanken lesen, nur nicht bei Bella...

James:
James ist ein ehrgeiziger Vampir, de die Herausforderung liebt und sich nicht so schnell abschütteln lässt. Eine seiner besonderen Fähigkeiten ist es, Lebewesen anhand des Geruches aufzuspüren. Hat er erstmal ein Opfer gefunden, kennt er keine Grenzen, um es hinterhältig in die Falle zu locken und qualvoll umzubringen.

3. Eigenschaften der Vampire

In diesem Buch werden Vampire als blutsaugende Wesen dargestellt, die normalerweise den Umgang mit Menschen meiden.
Sie trinken, mit Ausnahme der Cullens, Menschenblut. Je nachdem, wie lange sie ein Blut mehr getrunken haben, ändert sich ihre Augenfarbe.
Rot: gerade Menschenblut getrunken
Gold: gerade Tierblut getrunken
Schwarz: durstig
Die Mythen, dass Vampire in Särgen schlafen, dass man sie weder im Spiewgel noch auf Fotos sehen kann, dass sie spitze Eckzähne haben und im Sonnenlicht verbrennen, treffen in diesem Buch nicht zu.
Vampire schlafen nicht, und ihre Haut glitzert und glänzt im Sonnenlicht, weswegen sie oft schattige Gebiete wie Forks als Lebensraum wählen, um unerkannt zu bleiben.
Alle Vampire sehen außergewöhnlich schön aus, sind sehr blass und ihre Haut ist hart wie Stein. Da sie nicht atmen müssen und keinen Blutkreislauf haben, ist die einzige Möglichkeit einen Vampir zu töten, ihn mit Vampir- oder Wolfszähnen zu zerreißen. Man muss die Stücke verbrennen, da sie sich sonst von alleine wieder zusammensetzten würden.
Man wird zum Vampir, indem man vom besagten Wesen gebissen wird. Der Speichel der Vampire enthält das dafür nötige Gift. Allerdings darf der Mensch nicht vollkommen ausgesaugt werden, sonst würde er sterben. Das Gift verteilt sich über das Blut im Körper. Dies kann, je nachdem, wo man gebissen wurde, zwei bis drei Tage dauern und ist sehr schmerzhaft.

4. Mittelpunkt des Geschehen

Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Beziehungen zwischen den Vampiren und den Menschen, wie die Liebe zwischen Bella und Edward oder der fast tödlich endende Konflikt zwischen Bella und James. Es werden die Vorteile des Zusammenseins mit einem Vampir hervorgehoben. Zum Beispiel hat man (fast) immer einen, der auf einen aufpasst, oder jemanden, der einem das Leben retten kann. Aber es gibt auch Nachteile, denn auch ein Vampir kann seinen Blutdurst immer zurückhalten!
Das Buch ist recht ironisch geschrieben und es wurden viele treffende Adjektive und Umschreibungen verwendet. Außerdem ist Platz für eigene Fantasien gelassen worden, was ich persönlich gut finde, denn das steigert die Spannung.

5. Inhalt

Die 17- jährige Isabella Swan, genannt Bella, zieht von ihrer Mutter Renée aus dem großen, trockenen Phoenix zu ihrem Vater Charlie in die Kleinstadt Forks, damit Renée mehr Zeit mit ihrem neuen Mann, einem Profi-Baseballer, verbringen kann. Bella hasst Forks, denn dort regnet es mehr als in irgendeinem anderen Ort in den USA.
Doch sie hat Angst: Bella hatte schon an ihrer alten Schule keine echte Freunde gefunden, obwohl dort mehr als 3000 Schüler waren. Wie sollten denn dann ihre Chancen an einer Schule stehen, die knapp 360 Schüler hatte?! Zu ihrer Überraschung freundet sie sich schnell mit einigen Leuten an, und schon am ersten Tag stellt sie fest, dass sie nicht die einzige Außenseiterin ist. Denn vor zwei Jahren Emmet, Rosalie, Jasper ,Alice und Edward Cullen mit ihren Adoptiveltern Carlisle und Esmè hergezogen. Sie sind sogar für Einwohner von Forks außergewöhnlich blass, sehen nahezu perfekt aus und zeigen eigentlich keinerlei Interesse an ihren Mitschülern. Eigentlich! Denn obwohl er Bella zuerst zu hassen scheint, Freundet sich Edward mit ihr an. Bei einem Autounfall rettet er ihr sogar das Leben, was in Bellas Augen für jeden normalen Menschen unmöglich gewesen war. Denn wer kann bitte ein zwei Tonnen schweres Auto mit einer Hand stoppen, ohne sich zu verletzten?! Doch Edward ist kein Mensch. Bei einem Strandbesuch mit Freunden erzählt der Einheimische Jacob Bella nämlich Edwards Familiengeheimnis: Die Cullens sind Vampire! Obwohl er sie jederzeit töten könnte, verliebt sich Bella unsterblich in Edward.
Dieser erwidert ihre Gefühle und lädt sie zu sich nach Hause ein. Dort trifft sie nicht nur auf Edwards Vampirfamilie, sondern auch auf drei weitere Vampire, die gerade auf der Durchreise sind. Unter ihnen befindet sich James, ein Tracker, der Menschen aus Spaß qualvoll umbringt. Edward, der Gedanken lesen kann, merkt, dass James hinter Bella her ist und sagt Alice und Jasper, dass sie zum Schutz von Bella mit ihr nach Phoenix fliehen sollen, während Emmet, Edward und Carlisle James aufhalten wollen.
Tagelang hören die Gruppen nichts voneinander, doch dann erreicht Bella ein Anruf von James: Er hält Bellas Mutter in einem Ballettstudio gefangen! Wenn Bella allein dorthin kommt, lässt James Renée gehen. Also „entwischt“ sie Alice und Jasper und eilt zu dem Studio. Doch dort folg der Schock: Ihre Mutter ist in Sicherheit, James hat gelogen. Jetzt hat er Bella eingesperrt, der Vampir nähert sich…
Bella versucht zu fliehen, doch James reißt sie zurück. Dann wird Bella bewusstlos.

Als sie wieder erwacht, liegt sie mit einigen Brüchen, Rissen im Schädel, Prellungen und ein paar Blutergüssen in einem Krankenhausbett.
Edward, Alice und Carlisle sind bei ihr und erzählen, dass sie Bella in letzter Sekunde noch retten konnten, weil Alice dank ihrer Gabe in die Zukunft zu schauen, gerade noch rechtzeitig von James vorhaben erfuhr. Jasper und Emmet töteten James. Später kommt Bellas Mutter Renée dazu. Sie schlägt ihrer Tochter vor, mit ihr nach Florida zu ziehen, weil sie denkt, dass Bella Forks hasst. Doch Bella entscheidet sich für Forks, für ihren Vater und damit für Edward.

6. Meine Meinung

Der Titel „Twilight-Bis(s) zum Morgengrauen“ gibt schon einen Hinweis darauf, dass es sich bei diesem Buch um einen Vampirroman handelt. Durch die spannende und zugleich unterhaltsame Schreibweise entführt Stephenie Meyer den Leser in die Welt der Vampire. Anhand der verwendeten Ich-Form ist es mir leicht gefallen, mich in Bella, die Hauptperson des Buches hineinzuversetzen, was mir besonders gut gefällt. Allerdings gefällt es mir nicht soo gut, dass Bella an sehr vielen Stellen von Edward schwärmt. Das gehört zwar mit dazu, ist aber auf die Dauer etwas eintönig.
Ansonsten ist das Buch sehr kurzweilig und amüsant, es fällt schwer, es beiseite zu legen. Auch die drei Folgebände habe ich mit Begeisterung verschlungen. Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die sich spannende Fantasybücher interessieren.


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