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Bevor ich sterbe

Bild von Möp

In dem Buch „Bevor ich sterbe“ von Jenny Downham steht der Kampf gegen die Leukämie der sechzehnjährigen Tessa im Mittelpunkt. Tessa war zwölf, als sie die Diagnose bekam: Leukämie. Seitdem kämpft das tapfere Mädchen voller Zuversicht und Optimismus gegen die tückische Krankheit. Doch ihr Zustand bessert sich nicht und nach vier langen Jahren des Hoffens scheint es, als würde Tessa diesen Kampf verlieren, denn die Ärzte machen ihr wenig Mut. Als sie erkennt, dass sie keine Chance mehr auf eine Heilung hat und dass ihre Tage gezählt sind, fasst Tessa einen Beschluss: Bevor sie stirbt möchte sie noch so viele Dinge tun und schreibt deshalb eine Liste an die Wand in ihrem Zimmer. Auf dieser Liste stehen unter Anderem die Vorhaben „Einmal etwas Verbotenes tun“ und „Einen Tag lang nur Ja sagen“. Normalität gibt es für Tessa nicht mehr, auch akzeptiert sie keine Regeln mehr, provoziert, schockiert. Ihr Leben wendet sich um 180° und sie macht es ihrer Familie nicht leicht.

Mitreißend und sehr emotional erzählt dieses Buch die packende Geschichte einer tapferen Familie und eines todkranken Mädchens, dessen stetiger Begleiter der Tod ist. Ein sehr gutes Buch, da es den Leser noch lange beschäftigt und ihn sehr mitnimmt. Definitiv ist dieses Buch nichts für jüngere Leser, weil es oft sehr direkt ist im Umgang mit Tessas Gefühlswelt und die Brutalität der Krankheit deutlich zu spüren ist. Außerdem setzt sich dieses Buch sehr intensiv mit dem Tod auseinander und ist daher wohl nicht für jeden geeignet.


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