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Knochenfinder

Bild von Nazena

Im Rothaargebirge werden in Geocaching-Dosen amputierte Finger gefunden. Das Team um Kommissar Winterberg ermittelt, als sich herausstellt, dass ein 18-Jähriger kurz vorher verschwunden ist. Die Spur führt nicht nur zu begeisterten Geocachern, Hobbyjägern und überambitionierten Nachbarn, sondern auch tief in die Gewaltszene...

Der Roman "Knochenfinder" klang für mich interessant, da das Debüt der Autorin gelobt wurde und mich das Thema interessiert. Obwohl Geocaching nicht mehr ganz neu ist, gibt es verhältnismäßig wenig Erwähnung in der neueren Belletristik.
Das Buch war zwar leidlich spannend, aber nicht besonders tiefgründig. Der entscheidende Hinweis basiert auf einer Gabe und nicht auf harter Ermittlungsarbeit, wodurch sich mir das Gefühl eines deus-ex-machina aufdrängte. Ich weiß, dass diese Fähigkeit auftritt und kenne auch jemanden, fand es aber trotzdem als Höhepunkt der Fallaufklärung zu einfach und zufallsbasiert.
Der Roman ließ sich zwar flott lesen, hebt sich aus meiner Sicht aber nicht von der breiten Masse ab.


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