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Anja Maier - Die Pubertistin: Die willste nicht geschenkt haben!

Bild von Seitenakrobatin

Zum Inhalt:
Mutter und Tochter. Der Teenie ist 16, im zehnten Schuljahr und sein Leben voller Glück und natürlich auch Probleme und Katastrophen. Klassenfahrt, Ernährung, Geschwister, Eltern, erste Liebe, der eigene Körper, das nahende Austauschjahr. Verschleppt aus hauptstädtischem In-Bezirk in die Kleinbürgeridylle im Umland strebt die Pubertistin zäh und unbeirrbar nach dem urbanen Moloch. An sich finden ihre Eltern das akzeptabel, aber lauern da nicht auch Gefahren? Komatrinken, Mall Kids, Drogen im Park, ungeschützter Sex? Die Mutter, Mitte vierzig, nicht selten kopfschüttelnd verwundert über ihre Tochter und sich selbst. Dachte sie noch vor kurzem, am Ende der Kinder- und Familienzeit stünde eine große Freiheit, so ängstigt sie nun, was kommen könnte. Für sie selbst, fürs Kind, für den Mann. . .

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch ist aus der Sicht der Mutter geschrieben worden, die sich immer wieder an ihre Pubertätszeit zurückerinnert, wenn sie feststellt das sie das Handeln ihrer Tochter irgendwoher kennt.
Namen werden in dem Buch so gut wie nicht verwendet, außer sie redet von den Freunden und Bekannten der "Pubertistin". Auch der Vater bekommt nur den Titel des Pubertistinnenvaters zugeschrieben. Was sehr distanzierend wirkt, was aber nicht das einzige Problem ist.
Humor sucht man vergebens und Dialoge zwischen Eltern und Kinder gibt es kaum. Wenn doch mal welche auftauchen, dann in einer anderen Form, wie man sie sonst zu sehen bekommt. Anführungszeichen kennt Anja Maier anscheinend nicht. Was aber um einiges übersichtlicher wäre.
Beispiel:
Ich hab' heute meinen gnadenlosen Tag und sage: Dann nimm dir halt, ne Stulle mit! Große Beleidigung seitens der Einssechzigblondine (noch ein Name für die Pubertistin, der öfter auftaucht). Hallo? Ich ess doch unterwegs keine Stulle!

Jeder der in der Pubertät war oder selber Kinder hat, die in der Pubertät sind/waren, werden sicherlich bei jeder Kleinigkeit diesen kenn-ich-Moment haben. Was nicht verwunderlich ist, da fast jede Pubertät gleich abläuft.

Mein Fazit:
Mein Fall ist das Buch nicht.

1 Punkt (von 5)


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