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Die Nacht von Shyness

Bild von Janama

Das Buch „ Die Nacht von Shyness“ ist ein Jugendbuch, das mich in keinster Weise überzeugen konnte. Bereits am Anfang traten Zweifel auf, ob die Geschichte mich noch mitreißen kann, aber mein Gefühl war richtig, der ersehnte Leserausch blieb aus. Außerdem hatte ich meine Mühe es überhaupt gänzlich fertig zu lesen, doch ich habe mich tapfer durchgeschlagen, obwohl dieses Buch für mich eine Enttäuschung war. Einzig und alleine das Cover , das im Dunkeln leuchtet, finde ich gut und auch das enthaltene kleine Notizheft , indem man seine eigene Nachtgedanken festhalten kann, stoßen bei mir auf Zuspruch. Doch dann lässt meine Begeisterung auch schon Stück für Stück nach. Die Schreibweise der Autorin ist ziemlich jugendlich gehalten, was nicht schlecht ist, und auch die 2 verschiedenen Erzählperspektiven der beiden Hauptpersonen Wildgirl und Wolfboy gefallen mir eigentlich, jedoch ist der Inhalt so gar nicht nach meinem Geschmack. Die Story ist sehr abstrakt, bzw. abgedreht, aber dennoch zu normal um doch noch faszinierend zu werden.
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Wildgirl, die sich von ihren Schulproblemen in einer Bar ablenken will, trifft dort auf einen Jungen der sie nicht nur fasziniert, sondern der auch scheinbar ziemlich gut heult und ziemlich stark beharrt ist. Daher anscheinend der Name Wolfboy (was nur eine Vermutung ist, da dies nicht wirklich im Buch erklärt wurde). Spontan beschließt sie sich ihm anzuschließen, damit er ihr die Nacht, die in Shyness fortwährend anzudauern scheint zeigt. Während sie zusammen zu einer Wahrsagerin gehen , die Döner verkauft und sich langsam näher kommen, machen sie auch unfreiwillig Bekanntschaft mit einer Gruppe von Kidds und deren Koboldäffchen. Kurze Erklärung: Die Kidds sind für die Menschen in Shyness anscheinend furchteinflößend, obwohl sie alle Kinder und Zuckerjunkies sind….Nun ja , die beiden werden von einer Gruppe überfallen, und bald merkt Wolfboy dass sie ihm etwas wichtiges gestohlen haben. Schließlich überredet Wildgirl ihn dazu, zusammen in die Höhle der Löwen einzubrechen, um seinen verlorenen Gegenstand zurückzuholen.
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So , mehr gibt es eigentlich nicht zum Inhalt zu sagen, ohne noch mehr davon zu verraten.
Spannung fehlt gänzlich, und der Showdown auf dem Dach, war nicht wirklich packend. Auch den beiden Charakteren konnte ich nichts abgewinnen und mit ihnen mitfiebern konnte ich auch nicht, da ich keinen Bezug zu ihnen aufbauen konnte. Denn ihre Beweggründe erschlossen sich mir nicht wirklich….dass ein Mädchen mit einem wildfremden Jungen mitgeht…..und dass sie beide ein solches Risiko eingehen, für einen ziemlich fragwürdigen Grund…
Doch es gibt noch einiges zu meiner Rezension beizufügen. Und zwar dass ich nicht nur die Koboldäffchen und die Gruppe Kidds für ziemlich merkwürdig fand, sondern dass ich am Ende genauso schlau wie vorher war, da nicht wirklich viel erklärt wurde, bzw. aufgeklärt wurde. Viele ungereimte Fragen, ohne Antworten und ein offenes Ende….na danke! Laut anhängendem Interview der Autorin soll es zwar eine Fortsetzung geben, diese wird aber sicherlich nicht meine Lesebereitschaft wecken.


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