Hunters o2.o3

Bild von Jacy

Letzter Teil von Ophelia, vorerst. Bin zwar nicht so ganz zufrieden, aber nuja. Vielleicht ist das ja nur meine Meinung *hust*
Hoffe es gefällt ;)

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Ophelia saß auf einem der unzähligen Sitzkissen, die eine Ecke ihres Empfangszimmers komplett einnahmen. Sie lehnte sich nach hinten und stieß ein ungeduldiges Seufzen aus. Sie hasste es, wenn man sie warten ließ, vor allem dann, wenn es um eines der Treffen ging, bei denen sie einen ihrer Liebhaber vernaschen konnte.
Zwar hatte sie erst kurz zuvor eine ihrer Priesterinnen getötet, aber das hieß nicht, dass sie nicht auch noch andere Bedürfnisse hatte. Wahrscheinlich brauchte sie auch das Vergnügen. Zwar waren nicht alle ihrer Liebhaber freiwillig bei ihr, aber das störte Ophelia genauso wenig, wie das momentane Wetter – nämlich gar nicht.
Ihr Fuß tippte immer und immer wieder auf den mamornen Boden, die Wut stieg von Minute zu Minute an, bis sie knapp unter der Oberfläche brodelte und jeden Moment drohte, überzukochen.Warum konnte nicht einfach einmal alles nach ihrem Willen gehen? Was war bloß los mit ihren Leuten? Sie war die älteste Vampirin auf Erden, eine der Ersten Vampire überhaupt und ebenso hatte sie es geschafft, eine eigene Rasse zu schöpfen, die ganz nach ihrem Ermessen handelte. Jedenfalls die meisten denn es gab natürlich auch welche, die aus der Reihe tanzten. Äußerst lästig war das, denn dann musste sie aus ihrem sicheren Versteck kommen und sich dieser Person annehmen. Im Klartext: Sie würde zwar viel Spaß haben, doch war es wirklich lästig. Da hatte sie schon Macht und musste sie auf soetwas dämliches verschwenden!
Ja, Ophelia sah sich wirklich als Königin und Herrscherin aller Rassen an. Und dies ja sehr wohl zurecht. Immerhin war sie alt, konnte Erfahrung aufweisen und sorgte dafür, dass ihre Existenz weiterhin geheim blieb, in dem sie ihre Hunter auf eben jene ansetzte, die sich nicht an Regeln hielten und somit ihren eigenen Untergang besiegelten.
Ihre Ungeduld wuchs und sie sprang auf, wanderte umher. Hierbei handelte es such um einen der wenigen freiwilligen Liebhaber. Vielleicht hattte der einfach nur Verspätung, weil irgendetwas schiefgegangen war. War durchaus möglich, oder? Sie würde nicht immer vom schlimmsten ausgehen, wenn sie nur etwas geduldiger sein würde. Dies war allerdings noch nie ihre Stärke gewesen.
Irgendwann war es eben auch mit ihrer Geduld am Ende. Dieser Punkt war nun erreicht, weshalb sie das Zimmer wutentbrannt verließ und ihm daraufhin direkt in die Arme lief. Sofort war diese Wut verraucht und sie schmiegte sich in seine starken Arme.
„Ich dachte schon, du tauchst gar nicht mehr auf“, sagte sie mit honigsüßer Stimme und fuhr mit einer Hand über seine muskulöse Brust. Ja, jetzt war jegliche Wut und Ungeduld vergessen.
„Ich wurde aufgehalten“, er hatte eine unglaublich tiefe, sexy Stimme, die der Vampirin jedes Mal einen kalten Schauer den Rücken hinab jagte.
Mit einem Blick zu der Priesterin, die Valerian wohl hierher gebracht hatte, bedeutete sie dieser, zu verschwinden. Sie brauchten keine Zuschauer. Als die Priesterin um die nächste Ecke verschwunden war, senkten sich die Lippen des anderen Vampirs auf jene von Ophelia. Sie biss ihn und zog an seinen Lippen, bis Valerian sie hoch hob und sie ihre Beine um seine kräftigen Hüften legen konnte. Der Vampir trug seine Gebieterin zu ihrem Schlafzimmer, während ihre Zungen sich einen erbitterten Kampf lieferten.

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