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Lehmann-Christine-Der Ruf des Kolibris

Bild von Buchheldin

Nach drei Anläufen habe auch ich endlich das Buch „Der Ruf des Kolibris“ gelesen.

Die Sechzehnjährige Jasmin zieht wegen der Arbeit ihres Vaters in das ferne Kolumbien. Zunächst ist sie wenig begeistert von dem Umzug. Doch bald lernt sie einen Jungen namens Damián kennen und das Schicksal nimmt ihren Lauf…

Zunächst zu den positiven Aspekten des Buches:

Das wunderschöne Cover vermag einem direkt ins Auge springen. Ich finde die Farben sehr schön gewählt und durch den eher dunklen Kolibri in der Mitte, der vor einer Lichtquelle fliegt, wirkt das Buch sehr geheimnisvoll und vielversprechend.

Der Schreibstil von Christine Lehmann ist sehr spannend und flüssig. Die Geschichte ist durchaus stringent und der Leser möchte wissen, wie es weitergeht. Die Beschreibungen in dem Buch sind schön, nicht zu kurz und nicht zu lang. Man hat klare Bilder beim Lesen im Kopf. Die Geschichte zaubert dem Leser richtiges Kopfkino.

Der Charakter von Damián, der als Gärtner arbeitet, ist sehr schön ausgearbeitet. Er wirkt geheimnisvoll und attraktiv, zunächst jedoch auch ein wenig distanziert.

Jasmin hingegen ist weniger symphatisch. Da sie die Hauptfigur ist, ist dies eine Herausforderung für den Leser, trotz ihrer nervigen Art am Ball zu bleiben. Sie wirkt oftmals ziemlich zickig und relativ unreif. Ihr Verhalten zeigt, dass sie eher Kind als Erwachsener ist. Die Siebzehnjährige wirkt an einigen Stellen einfach nur lächerlich. Vielleicht sollte damit ihr Liebeswahn klargestellt werden, mich hat ihr Charakter jedenfalls nicht überzeugen können.

Der Inhalt der Geschichte ist spannend und nicht vorhersehbar. Es treten unerwartete Wendungen ein, was die Geschichte auflockert.

Alles in allem eine nette Liebesgeschichte mit einigen Mängeln.


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