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Elspeth Cooper - Die Lieder der Erde

Bild von Anni-Potter

Kurzbeschreibung
Das heilige Buch von Eador lässt keine Zweifel aufkommen: Wer die Lieder der Erde hören kann, soll brennen! Bereits seit tausend Jahren befolgen die Ritter der Kirche dieses Gebot und verfolgen jeden, den sie der Magie verdächtigen. Dabei machen sie auch vor ihren eigenen Reihen nicht halt: Als der Novize Gair zum ersten Mal die ebenso schöne wie schreckliche Melodie vernimmt, ist ihm klar, dass dies sein Ende bedeutet, sollte sein Geheimnis gelüftet werden. In einem unbeobachteten Moment gelingt Gair die Flucht, doch die Kirche ist ihm auf den Fersen, und in sich spürt er die Kraft der Erde heranwachsen, so mächtig, dass sie ihn zu zerstören droht. Einzig die Hüter des Schleiers können Gair jetzt noch helfen ...

Beginn
Die Lieder der Erde beginnt schon einmal geheimnisvoll. Es geht um Gair, scheinbar als Hexer verurteilt, welcher einem Prozess bevorsteht. Er soll verbrannt werden, denn Hexer dürfen nicht leben. Gairs Schicksal nimmt eine überraschende Wende, als er doch nicht verurteilt wird und schließlich von einem Mann namens Alderan in Obhut genommen wird. Dieser teilt ihm mit, dass seine Gabe nichts abstoßendes ist und er ihm helfen kann, den Sang, wie seine Gabe nun heißt, unter Kontrolle zu bekommen. Deswegen reisen sie schließlich zu Alderans Akademie, wo er nicht nur lernt, seine äußerst vielseiten Gaben auszunutzen und zu kontrollieren, sondern auch die schöne Aysha kennenlernt.

Gefahr
Doch wäre das Buch nicht halb so spannend, würde es nicht gewisse Gegner geben, die nicht nur Gair, sondern auch der ganzen Welt Schwierigkeiten bereiten. Savin, beschrieben als die Ausgeburt des Bösen, ebenso ein alter Schüler Alderans, versucht die Akadamie anzugreifen. Mithilfe von Dämonen, die von der anderen Seite der Welt durch den Schleier eindringen, will er einen gewissen Schlüssel an sich reißen, der den jüngsten Tag herbeirufen mag. Der Schleier trennt die ‚normale’ (und sehr fiktive) Welt von der wohl unnatürlichen Welt, in der Dämonen und jede Art von unstellbaren Wesen hausen. Masen, ein Torwächter des Schleiers, berichtet einst, dass der Schleier immer dünner und gefährlicher wird. Ein Grund mehr für Savin, die Dämonen auf die Welt loszulassen.

Meinung
Im Grunde habe ich mir schwergetan, das Buch nicht einfach wegzulegen und ein anderes anzufangen. Die fiktive Welt ist wunderbar detailreich erzählt und gestaltet worden, dennoch habe ich andauernd das Gefühl bekommen, dass es nicht sehr originell ist. Es gab eine Kirche, gut. Eine Göttin – auch wunderbar. Jedoch war es das auch schon. Bis auf de Tatsache, dass Gott durch Göttin ersetzt wurde, klang diese Glaubensgemeinschaft für mich genauso wie die katholische Kirche. Ebenso gab es typische Dämonen, Gefahren aus einem anderen Reich, Elfen, eine Akademie, usw...Die Charaktere sind zwar sehr liebenswert und sympathisch (bis auf die Charaktere, die man eigentlich nicht mögen sollte), aber sehr durchschaubar. Sind sie jetzt böse ja/nein? Würden sie dies und das wirklich tun? Ebenso kam mir die Beziehung zwischen Gair und Aysha sehr flach und zu schnell beziehungsweise sie wurde nicht besonders abwechslungsreich beschrieben. Der Stil von Elspeth Cooper ist sehr an fiktive Welt angepasst, was ich gut finde. Nicht zu modern aber auch nicht zu alt. Hin und wieder habe ich zwar einige Seiten ziemlich schnell übersprungen, da es mir schon zu langatmig und detailreich wurde, aber jedem das seine.

Fazit
Ein nettes Buch zum lesen, jedoch habe ich nicht vor, die Fortsetzung zu kaufen. Für mich ist der Handlungsstrang zu offensichtlich und weniger tiefgründig, sodass ich nicht besonders viel von den zukünftigen Büchern erwarte.

Spannung: ★ ★ ★ (3/5)
Humor: ★ (1/5)
Tiefe: ★ ★ ★ (3/5)
Stil: ★ ★ ★ ★ ★ (5/5)


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