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schlechter Shopaholic Abklatsch

Bild von thekittenhasclaws

"Shopaholic meets Krimi"
So weit so gut könnte man meinen. Ist es aber nicht. Nicht nur dass der Titel stark an Sophie Kinsellas "Shopaholic" erinnert,auch die Einschübe mit den Briefen vom Finanzamt sind geklaut. Dabei sind diese noch ziemlich das beste am Buch. Die Heldin( Elli nicht Sophie!) wirkt wie eine dümmere Version von Becky Bloomwood z.b werden mal einfach 40000 Visitenkarten gekauft, weil es 75% reduziert ist-für Studenten mit Doktortitel. Der Ehemann ist natürlich perfekt, die Schwiegereltern weniger (deja vu?!).
Die beste Freundin, die unter Mordverdacht steht ist ein nymphomanisches wunderhübsches Model, das viel zu oberflächlich und dämlich ist um wirklich jemals die Tat begangen zu haben.
Der Krimiplot ist das einzige, was wirklich neu ist. Da das Mordopfer ziemlich verhasst war, haben viele ein Motiv. Mehrere Personen werden gezeigt,die ein mögliches Motiv hätten. Leider werden zu viele einzeln beschrieben. Der Roman ist aus Ellis Perpektive geschrieben, nur bei einigen mutmaßlichen Tatverdächtigen wird aus der personalen Perspektive geschrieben. Auch die Art und Weise wie Elli Informationen bekommt oder sogar letztendlich auf den Mörder kommt ist mehr als unglaubwürdig. Natürlich erwarte ich bei einem Buch wie diesem keinen Tiefgang aber einigermaßen logische Handlungen und ein wenig Unterhaltung. Die "Shopaholic"-Reihe war auch nicht tiefsinnig hat mich aber bestens unterhalten.
1 Punkt für die Idee einen Krimi beizumengen und 0.5 Punkte für die geklauten aber zumindest am Anfang einigermaßen witzigen Einschübe.


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