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Vom Liebesleben der Mondvögel

Bild von thekittenhasclaws

In das Buch einzusteigen fiel mir anfangs sehr schwer, darum habe ich auch so unverhältnismäßig lang gebraucht. Diee Sprache ist zwar gut, aber mir sind die Sätze iwie zu verschachtelt und zu "sachbuchmäßig". Der Autor verwendet viele Ich hatte&mochte Latein, aber die Begriffe haben den Lesefluss ein wenig gestört. Auch merkt man, dass der Autor Ahnung von Biologie hat. Der Protagonist interessiert sich mehr für Insekten als für Menschen und ist ein ziemlicher Einzelgänger, der Handys als "Leuchtorgane" bezeichnet. Seine Vergleiche zwischen den Menschen und den Insekten sind ganz amüsant. Vllt mag ich das Nerdige einfach ;D Dennoch war Max mir vor allem zu Beginn einfach/noch zu fremd um ihn zu mögen. Im Laufe der Zeit ändert sich das, er legt ein wenig von seinem Einzelgängertum ab, aber sagen wirs mal so er ist wie der nette Klassenkamerad, der eben sonderbar, aber nett ist, mit dem man trotzdem nicht viel zu tun hat.
Die Beziehung zwischen Max und seinem Vater ist erst sehr schwierig, da die Mutter nicht mehr da ist und Max seinem Vater die Schuld gibt. Er wird wohl nie "Vater-des-Jahres" mit seinem konfusen Verhalten und diesen manische-depressiven Phasen, aber ich konnte Max Widerwillen, der teilweise an Abscheu grenzt nicht ganz nachvollziehen. Und da ist natürlich der Großvater, der Vater seiner Mama, den er in dessen Seniorenresidenz besucht. Sein Freund Jakob ist eindeutig der "Stärkere" der beiden, der Max für seine "Ziele" einspannt oft auch ohne, dass dieser es will. Dabei wünscht man ihm ständig, dass er es schafft sich gegen Jakob durchzusetzen. Als er diesem dabei hilft den Klassenschwarm Agnes zu erobern lernt er Sofia kennen. Sie ist nur vorübergehend da, kommt aus Wien und ist so anders als alle Mädchen, die er bis jetzt kannte. Sofia wirbelt sein Leben gehörig durcheinander-sie liebt Jule Verne und ist die Unberechenbarkeit in Person. Aber Max Faszination für sie lässt sich m.E schwer nachvollziehen, sie war mir einfach nicht sympathisch, wirkt egoistisch.
In diesem Sommer lernt Max viel über Verluste, den Tod und die erste große Liebe, jedoch wurde mir vieles davon zu lieblos&schnell abgehandelt. Einen Teil vom Ende fand ich sehr schön, einen anderen sehr unrealistisch. Auch bleiben für mich persönlich noch einige Fragen offen ==> Gute 2,5 Sterne, d.h kann man muss man aber nicht lesen ^^


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