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Superdaddy

Bild von Elfenwind

Der Ich -Erzähler ist ein Künstler, verheiratet mit 3 Kindern, um die er sich vorrangig kümmert und denen er versucht alles Recht zu machen. Seine Frau nimmt die Erziehung eher locker und sieht vorallem ihre Karriere im Vordergrund. Lustige Szenen eröffnen das Buch und lassen einen beim Lesen schmunzeln, vorallem wegen der eher alternativen Schule in Hamburg, in der die Entfaltung der Kinder im Vordergrund steht und nicht so sehr der Drang etwas zu Lernen für den weiteren Lebensweg, wie z.B. Schreiben.
Ich hatte mich richtig gefreut, da die Leseprobe wirklich lustig klang. Leider war ich dann eher enttäuscht, denn die Geschichte liest sich, wie ein ganz normales Familienleben, mit Höhen und Tiefen im Alltag von Eltern. Einfach köstlich fand ich Darstellung der alternativen Grundschule in Hamburg, in der Spielen und Toben an erster Stelle stehen und die Bemerkung des Lehrers, der Rechtschreibprozesse ziehe sich oft bis in die 8 Klasse. Sehr amüsant geschrieben und vorallem dieser pure im Text verpackte Sarkasmus ist klasse. Das kennen wohl alle Eltern und fühlen mit dem Ich Erzähler. Allerdings schweift dieser in seinen Gedanken bei jeder Äußerung ab und erinnert sich an andere Vorfälle und bauscht das vermutlich Geschehene ins Unglaubliche auf. Katastrophe pur. Er muss zu seinen Kindern. Als Leser lacht man laut auf und schüttelt den Kopf, obwohl ein kleiner Teil im Inneren mit ihm fühlt und es nachvollziehen kann, dass er alles stehen und liegen lässt um zu seinem Nachwuchs zu eilen.
Aber irgendwie fehlte mir die Spannung, der Pep. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und ich empfand es dann leider als etwas langweilig.

Sören Sieg
Superdaddy
ISBN 9783471350768
List Verlag
14,99


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