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Irgendwas geht immer

Bild von Elfenwind

Oscar, 16 Jahre, denkt er sei Oscar Wilde, redet und kleidet und verhält sich auch so. Dara, 17, seine Schwester, hat nur ein Hobby: sich selbst, ihr Aussehen und evtl. noch Jungs. Außer ihr gibt es nur noch ihre Gefühle auf dieser Welt. Mo, 49, die Mutter der beiden Teenager, am Rande des Klimakteriums, Falten, Hormonabfall und Torschlusspanik.
Auffällig ist das schöne Cover des Buches, das sich auf dem Seiteneinband fortsetzt.
Das Buch beschrieb das Leben einer knapp 50 jährigen Mutter mit ihren beiden Teenagern. Das Auf und Ab der Gefühle und Verwicklungen. Pubertät: Unsicherheit, Hormonüberflutungen, Zeit der Selbstfindung und Ablehnung gegen jede Art von Autorität, vorallem der elterlichen. Dagegen die Wechseljahre der Mutter. Eine Art zweite Pubertät. Abfall der Hormone, Gewissheit des Alterns, Falten, körperliche Veränderungen, Verunsicherung, Auflehnung. Diese Auf und Ab der Gefühle, die Ich-Bezogenheit der Tochter, das Verliebt sein des Sohnes, die Auflehnung gegen das Altern. All das wird verknüpft und jeweils aus der Sicht des einzelnen Protagonisten erzählt. Der Leser schlüpft in die Rolle der Person und erlebt so genau das Empfinden, als ob man beim Lesen durch die Augen schaut.
Das Buch ist für alle Eltern zu empfehlen, die Kinder am Rande der Pubertät haben –eine Vorbereitung auf das Chaos. Teilweise ist es sehr lustig und humorvoll, teilweise leider sehr langatmig.
Ich-Bezogenheit, Torschlusspanik, Internet- Wechseljahre trifft Pubertät – das Chaos ist perfekt.

French Dawn
Ullstein Verlag
Irgendwas geht immer
9,95
ISBN 978-548-28377-7


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