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Bernd Krug - Der Raum

Bild von Seitenakrobatin

Zum Inhalt (Klappentext):
Ein Wissenschaftler, ein Wehrdienstleistender, ein Banker: Sie sind einander noch nie begegnet bis sie eines Tages in einem dunklen Raum aufeinandertreffen, von dem sie nicht wissen, wie sie hineingeraten sind, geschweige denn, wie sie wieder herauskommen. Entsetzt erkennen die Männer, dass sie Teilnehmer eines heimtückischen Spiels sind: Jeder muss aus den letzten 18 Monaten seines Lebens einen bis ins Detail wahrheitsgetreuen Bericht abliefern. Sieger: alle oder keiner Gewinn: Überleben! Und über dieses Spiel entscheidet ein Richter, der sich nicht zu erkennen gibt.

Meine Meinung zum Buch:
>Der Raum< war nicht mein Buch. Drei Teilnehmer die ihre Geschichte erzählen sollen und dann waren es auch noch todlangweilige Geschichten. Man kann sich das so vorstellen, dass man mit dem Buch anfängt, hohe Erwartungen (mal wieder durch den Klappentext) hat und dann passiert nichts.

Drei Geschichten die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Die erste hat mich beim lesen fast einschlafen lassen. Wen interessiert es, was ein Wissenschaftler macht? Sicher, seine Zeit vor und nach der Arbeit wurde auch etwas durchleuchtet und trotzdem fehlte diese Nähe, die ein Leser zu der Person aufbauen möchte um sie zu verstehen und mit ihm zu leiden wenn es ihm schlecht ergeht.
Die zweite Geschichte hat mir dann schon eher gefallen, obwohl auch hier nicht so viel passiert ist wie man jetzt vermuten würde. Diese Geschichte handelte von dem Wehrdienstleistenden. Ein junger Mann der auf seinen Weg eine Frau kennenlernt und sie unbedingt wiedersehen möchte, es jedoch ungewiss ist ob er es schafft oder nicht. Das war schon eher mein Geschmack.
Die dritte und letzte Geschichte hat mir dann den Rest gegeben. Der Banker und sein Gequatsche. Es war die Hölle. Man versteht nicht genau um was es geht, wenn man nicht in den Bereich tätig ist. Und genau das war mein Problem – damit habe ich nämlich nichts zu tun.

In dem Buch werden die Männer nicht mit Namen angesprochen, sondern mit Buchstaben. Ich würde euch diese gerne nennen, aber dann kann man sich einiges zusammenreimen, was ich als Spoilern ansehe und das möchte ich auf gar keinen Fall machen.

Der Autor hatte genug Zeit die Männer in ein positives Licht erscheinen zu lassen, indem er ihnen mehr tiefe verliehen hätte. Leider hat er sich überhaupt nicht darum geschert, und hat stur sein Buch zu ende geschrieben. Ich würde sagen, sie wirkte auf mich ziemlich Gefühlskalt.

Am Anfang bekommt man eine Einleitung, mit der ich nicht umzugehen wusste. Als ich dann irgendwann zum Ende kam habe ich erst verstanden warum es diese Einleitung gab. Mit den letzten Seiten hat sich alles zusammengefügt. Der Raum, in den die drei Männer waren, der Richter und die Geschichten die erzählt worden sind. Mich hat es beruhigt dass wenigens das Ende einen Sinn ergeben hat. Mir fiel es schwer daran noch zu glauben, weil alles sehr verwirrend war und zwischendurch nicht einmal ein kleiner Versuch gestartet worden ist zu zeigen in welche Richtung es geht.

Mein Fazit:
Ein Buch das mich nicht umgehauen hat, aber vielleicht jemand anderen in seinen Bann ziehen kann.

2 Punkte (von 5)


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