Crysis Story-Prolog

Prolog
Draußen wühlte die stürmische See das Meer auf. Der Regen prasselte gegen die Fenster, während der Admiral auf und ab ging. Wie das Wasser an den Fenstern der Brücke hinunterlief, so liefen auch die Ereignisse der letzten Tage vor seinen Augen ab. Das ganze hatte vor über einer Woche begonnen. Seine Flotte war in Richtung Japan befehligt worden, weil Washington Rückendeckung bei einer geheime Aktion in der philippinische See benötigte. Gegen wen dieses Manöver gedacht war und warum, hatte er nicht erfahren. Auch nicht als er auf halben Wege zurückbeordert wurde und zu einer nichts sagenden Inselgruppe names Ling-Shan-Inseln geschickt wurde. Nur da es in der Umgebung übermäßig viele Flottenaktivitäten gab, hatte er Rückschlüsse gezogen. Richtige Rückschlüsse. Am 14. August sprang ein amerikanisches Team über der Insel ab und der Admiral wurde darüber unterrichtet, dass sein Träger als Unterstützung für die beiden anderen, die USS Constitution und die USS Lexington , eingesetzt werden sollte. Während das "Raptor Team" noch auf der Insel operierte, wurden Beschlüsse gefällt. Es würde ein Einsatz werden. Krieg. Doch warum? Und gegen wen? Erst als der Einsatzbefehl kam wurde ihm offenbart, dass es Nordkorea war, das die Insel besetzt hatte. Doch das Warum wurde immer noch nicht offen gelegt. Lange Tagen des Wartens folgten und es sprach sich an Deck herum, dass die Kameraden Krieg führten. Die geballte Macht des US Militärs ließ den Nordkoreanern keine Chance. Schließlich, als die Besatzter schon als besiegt galten, kam es plötzlich zu gewaltigen Energieemission aus dem inneren der Insel. Der Berg in der Mitte, ein erloschener Vulkan, spukte alles, was das Strahlenspektrum so hergab. Und plötzlich war sie da, eine 2km weite Spähre. Der Admiral schnaubte. Er hatte keine Ahnung wer diesem Ding diesen Namen gegeben hatte, aber er wusste,dass es gut war das sie keinen komplizierten Namen hatte. Die Kuppel, in deren Inneren alles zugefrohren war - und das auf einer pazifischen Tropeninsel- lies eine Menge tapfere Soldaten auf der Insel einfach verschwinden.
Außerdem war der Kontakt zur Lexington, die auf der gegenüberliegenden Seite der Ling-Shan-Inseln operierte, abgebrochen. Was den Admiral, der schon viel bei der US Navy erlebt hatte, jedoch mehr schockierte war, wie kaltblütig man die Vermissten zu Wasser und zu Lande einfach vergas. Ein Generalrückzug war die Antwort auf eine neue Bedrohung, der keiner Herr werden konnte, wie es schien. Erst jetzt kam die ganze Geschichte ans Licht. Auf der Insel waren Forscher. Forscher fanden Ruinen. Und die Ruinen wurden lebendig. Eigentlich eine gute Story für einen Hollywoodfilm, wären da nicht die Nordkoreaner die versucht hatten, die Entdeckung zu vertuschen und den Schatz für sich zu behalten. Nur das der Schatz keiner war. Die Bilder, die die Constitution sendete waren erschreckend. Riesige Wesen, mit langen Tentakeln, die die Feuchtigkeit in der Luft gefroren und als Eisspliter verschossen, die ebenso effektiv waren wie die Waffen der Marines. Doch da war der Albtraum erst losgegangen. Die Vereinten Stabschefs hatten beschlossen das Alienproblem mit einer Nuklearwaffe zu lösen. Trotz Bedenken der geretteten Wissenschaftlerin, Dr. H. Rosendal wurde die Atombombe abgeschossen. Der EMP war selbst auf der Brücke deutlich zu spüren gewesen und hatte alle Instrumente durcheinandergebracht. Kurz vorher waren koreanische Waffen und Verwundete von der Constitution gebracht. Doch als sich das Radar wieder beruhigte war der Sturm noch lange nicht vorbeigezogen. Um 18:03 Uhr, 3 Minuten nach der gewaltigen Explosion brach der Kontakt zur Constitution ab. Dafür zeigte das Radar mehrere sich schnell bewegende Kontakte. Der Admiral wollte schon ein Team loschicken, um Sichtkontakt mit dem Flugzeugträger herzustellen als plötzlich ein weitere Kontakt ungefähr halb so groß wie eine Fregatte auftauchte. Niemand auf der Brücke konnte seinem Vorgesetzten nun sagen welches Objekt dieser Größe aus dem Nichts auftauchen konnte. Und niemand konnte irgentwas sagen, als der Kontakt binnen kürzester Zeit den Trägerverband zu Kleinholz verarbeitete. Erst als das Objekt sich in einem gewaltigen Strudel vom Radarschirm vom Bildschirm verflüchtigte und den ganzen Trägerverband mitnahm, wagte es jemand "Oh mein Gott" zu sagen. Doch nicht der ganze Verband war von der Meeresoberfläche verschwunden. Ein Schiff hatte Armageddon wohl überlebt. Und da dies der beste Zeitpunkt für eine Rettungsaktion war, würde das Fate Team wohl jetzt seine Feuertaufe erhalten.
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