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Die Metropole der Diebe

Bild von Nazena

Malden ist gerade erwachsen und somit zu alt, um von seiner Mutter, einer Prostituierten, weiter versorgt zu werden. Da er aufgrund dieses Makels keine Arbeit in der Stadt Ness findet (und außerhalb aufgrund fehlender Bürgerrechte sofort versklavt werden würde) verlegt er sich aufs Einbrechen, was er bald geschickt beherrscht. Dummeweise raubt er den falschen aus und muss sich vor dem Gildeoberhaupt der Diebe verteidigen, der eine abnorm hohe Summe fordert um ihn in die Gilde aufzunehmen.
Malden findet tatsächlich einen Auftrag: für den Kämpfer Bikker und die geheimnisvolle Zauberin Cynthera soll er ein Artefakt aus der Burg stehlen. Nicht unbedingt sein bester Einfall...
"Die Metropole der Diebe" führt in eine mittelalterliche Fantasystadt, in der Zauberei zwar existiert, aber wegen der Gefahr von beschworenen Dämonen fast geächtet wird. Die ganze Stadt ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen, da alle armen Einwohner praktisch in der Stadt gefangen sind. Malden will sich damit nicht abfinden und etwas Besseres erreichen.
Die Ancient Blades sind magische Schwerter, die an einen Kriegerorden gebunden sind. Zwei davon spielen in der Geschichte eine große Rolle: der desillusionierte Bikker und sein Schwert Acidtongue sowie der fast naiv ritterliche Croy mit Ghostcutter, der die Welt und seinen Stand darin wie eine Ballade betrachtet (die Dame muss gerettet werden, der Gegner gnädig behandelt, der Unschuldige beschützt etc) und sich deshalb häufig hart an der Wirklichkeit stößt. Malden ist eher ein wenig zynisch, hat aufgrund fehlender Lebenserfahrung aber auch einige blauäugige Momente.
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Charaktere waren teilweise zwar stark überzeichnet, aber interessant und der unterschwellige Humor macht das Buch sehr lesenswert. Wer Pehovs Siala-Chroniken mochte, wird auch Ancient Blades gut finden.


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