style="display:block"
data-ad-client="ca-pub-7783397286425302"
data-ad-slot="3580846517"
data-ad-format="autorelaxed">

Ostrich Boys

Bild von hdi

Der Jugendroman „Ostrich Boys“ von Keith Gray, erschienen 2010 auf Deutsch im Rowohlt Verlag, hat 315 Seiten.
Dieser Jugendroman handelt von einer Jungenfreundschaft, die über den Tod hinausgeht. Als Ross, Mitglied einer Jungenclique, stirbt, sind seine Freunde entsetzt über die würdelose Beerdigung. Daher beschließen sie, die Urne des Freundes zu stehlen und sie an dem Ort zu beerdigen, zu dem Ross immer schon hin wollte: dem Ort Ross in Schottland.
Der Roman erzählt die aufregende Reise der drei Jungen Blake, Kenny und Sim, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln und wenig Geld quer durch England mit einer gestohlenen Urne im Gepäck versuchen, ihrem toten Freund einen letzten Dienst zu erweisen.
Im Laufe der Geschichte geht es um Freundschaft, Verantwortung und das Thema Suizid. Die Reise der Freunde steht dabei für eine innere Reise, eine persönliche Entwicklung, die jeder von ihnen durchmacht.

Keith Gray ist es gelungen, viele lustige Dialoge zu entwerfen, obwohl das Thema des Buches sehr ernst ist. Hier geht es nämlich nicht um eine oberflächliche Reise von Freunden, sondern darum, wie gut man jemanden kennt, den man als Freund bezeichnet und ob man eine Mitverantwortung trägt, wenn man nicht erkannt hat, dass es dem anderen so schlecht geht, dass er nicht mehr leben möchte.
Durch witzige Begebenheiten und nachvollziehbare Gespräche gelingt es Gray, dass sich auch Jugendliche diesem Thema öffnen können.
Leider gibt es auch sehr langatmige Passagen in dem Buch, so dass dadurch immer wieder Tempo aus dem Roman genommen wird. Es ist eben kein Action-Roman.

Das Buch ist für Jugendliche empfehlenswert, weil wichtige Themen in einer spannenden Geschichte verpackt sind und einem zum Nachdenken bringen. Die witzigen Begebenheiten machen das Buch zudem unterhaltsam.


0