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Nordhörn

Bild von Elfenwind

Der Archivar Steffen Stephan wird für 3 Monate nach Nordhörn versetzt um dort das Inselarchiv auf den neuesten Stand zu bringen. Der Roman spielt 1959 mitten im Winter und es kommt wie es kommen muss, die Insel wird von der Außenwelt abgeschnitten. Stephan ignoriert die Drohungen und Andeutungen einiger Inselbewohner die Insel zu verlassen und seine Arbeit im Archiv ruhen zu lassen. Und dann entkommt er knapp einem Autounfall und immer offener werden die Drohungen der Inselbewohner.
Nordhörn ist ein Nordsee Krimi, der ohne viel Blut und Gewalt auskommt. Es geht mehr um die Hintergründe, Geheimnisse, die die Bewohner der Insel verbinden und die ein Geheimnis bewahren wollen. Flüssig zu lesen und von der ersten Seite fesselnd, liest sich dieses Debüt des Autors Jürgen Rath. Sehr gut gefallen hat mir die Karte der Nordhörninsel am Beginn des Buches und auch das sich Anhang befindliche Glossar mit den Beschreibungen verschiedener Seemannstätigkeiten. Auch der Wechsel der Zeiten, der Rückblick ins Jahr 1939 auf eine Schifffahrt, der immer wieder im Text auftaucht und den Leser bis zum Schluss fesselt, inwiefern das Geschehen mit der Gegenwart im Jahr 1959 zu tun hat. Der Autor schafft es den Leser bis zum Ende zu fesseln und gespannt zu sein, welches Geheimnis das Archiv nun verbirgt.
Spannender, fesselnder Nordseeinselkrimi mit mysteriöser Geschichte, absolut zu empfehlen für alle Krimifans, die eher den subtilen als blutigen Krimi bevorzugen.
Rath Jürgen
Nordhörn
Sutton Krimi
12 Euro
Isbn 978-3-86680-964-2


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