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Bernie & Chet

Bild von gaensebluemche

Klappentext:
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Bernie Little und sein Partner Chet sind die besten Privatdetektive der Stadt. Und das liegt vor allem an Chet, der immerhin beinahe mal ein Polizeihund geworden wäre. Zugegebenermaßen hat Chet all die typischen Schwächen eines Hundes: So verfügt er über einen unbezähmbaren Spieltrieb und ein äußerst lückenhaftes Erinnerungsvermögen. Doch das macht der smarte Vierbeiner mehr als wett mit seinem Jagdinstinkt und seiner untrüglichen Spürnase. Vor allem jedoch hat Chet ein großes, mutiges Herz, das ganz für sein liebenswertes Herrchen Bernie schlägt – und für die hübsche Menschenfrau Suzie Sanchez, die nach Chets Ansicht das perfekte Weibchen für Bernie wäre. Aber was versteht ein Hund schon vom merkwürdigen Treiben der Menschen?

Über den Autor:
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Spencer Quinn ist bereits mit seinem hinreißenden Hundekrimidebüt „Bernie und Chet“ der Sprung in die vordersten Ränge der New-York-Times-Bestsellerliste gelungen. Und auch der zweite spannende Fall für den charmanten Detektiv auf vier Pfoten und sein treues Herrchen fand sich dort wieder. Spencer Quinn lebt mit seinem Hund Audrey in Cape Cod.

Meine Meinung zum Buch:
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Bernie und Chet sind das perfekte Team. Sie würden alles füreinander tun und verstehen sich ohne Worte. Zusammen haben sie schon so manchen kniffligen Fall gelöst. Der Name „Little Detective Agency“ steht einfach für Qualität. Nur leider spricht sich das nur sehr langsam rum, nur mühsam können sich die beiden Detektive über Wasser halten. Doch ihr neuester Fall soll das ändern.

Vor Lesen des Buches hatte ich irgendwie die Befürchtung, Bernie wäre ein total trotteliger Ermittler, der ohne seinen Hund keinen Fall gelöst bekommt. Aber so ist es gar nicht. Bernie ist clever, kann prima kombinieren und auch mit verschiedenen Nahkampftechniken kennt er sich aus. Trotzdem ist es häufig sein Hund Chet, der ihm entscheidende Hinweise gibt. Durch Bellen, Kratzen oder im Kreislaufen kann Chet sich ausdrücken und wird problemlos von Bernie verstanden. Die beiden schweißt viel zusammen und man merkt, dass sie sich beide abgrundtief lieben. Beide können nicht ohne einander und es ist toll, die beiden zusammen zu erleben.

Der Fall, den Bernie und Chet zu lösen haben, ist nicht besonders spektakulär. Dennoch ist er gut konstruiert und logisch aufgebaut. Auch die Auflösung passt, überrascht aber nicht sonderlich, sondern deutet sich im Verlauf des Buches schnell an.

Das macht aber nichts, denn was das Buch zu etwas ganz Besonderem macht, ist der Erzählstil des Ich-Erzählers Chet. Dieser gewiefte Hund versteht es, die Leser zum Lachen zu bringen. Und dies das komplette Buch hindurch. Chets Erzählstil ist einzigartig, aber das ist ja bereits die Erzählperspektive selbst. Ich glaube, ich habe noch keinen Krimi gelesen, der aus der Sicht eines Hundes geschrieben ist. Aber fest steht, dass ich auch die nächsten Bände der Reihe lesen MUSS. Im englischen Original sind bislang vier Bände erschienen.

Chet plaudert munter drauf los. Er beschreibt seine Alltagsabläufe, seine Gier nach Hundekeksen und gewährt Einblicke in ein Hundegehirn. Chet beschreibt, warum er in bestimmten Situationen mit dem Schwanz wedelt, in anderen jedoch ganz unbeteiligt dreinblickt. Er wundert sich über die merkwürdigen Verhaltensweisen der Menschen oder amüsiert sich über Hundekollegen. Der Erzählstil ist sehr einfach, ein Hundegehirn denkt ja auch ganz anders als ein Menschengehirn. Aber Chet fällt es sowie schwer, sich Dinge zu merken. Oft leitet er seine Sätze mit den Worten „Hatte ich Ihnen schon erzählt, dass ...“ ein, weil er einfach vergessen hat, was er diesen schon alles erzählt hat.. Chet wendet sich direkt an die Leser und bezieht diese so in die Geschichte ein.

Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und detailliert. Der Autor hat sich viele Kleinigkeiten einfallen lassen, die für Lacher sorgen und den Lesefluss aufrecht erhalten. Übrigens ist Bernie nicht der Einzige, der sich verliebt. Denn in Chets Nachbarschaft ist plötzlich ein neues und unbekanntes Hundebellen zu hören, das nach einem Weibchen klingt.

Mein Fazit:
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Ein Krimi mit einem eher unspektakulären Fall, aber einem dafür umso beeindruckenderen Ermittlungsteam.


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