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Whitley Strieber - Wolfen

Bild von Seitenakrobatin

Zum Inhalt (Klappentext):
Niemand ist sicher . . .
Auf einem abgelegenen Schrottplatz in Brooklyn werden zwei Polizisten auf bestialische Weise ermordet. Ihre Kollegen Becky Neff und George Wilson untersuchen den Fall und erkennen, dass sie es mit unbekannten, unheimlichen Kreaturen zu tun haben … Wahrscheinlich der beste Werwolfsthriller, der je geschrieben wurde. The Wolfen - das Original. Zusätzlich enthalten als weltweite Erstveröffentlichung: DER WOLFENKÖNIG. Striebers Drehbuch-Entwurf für eine Fortsetzung des Films Wolfen, der jedoch nicht realisiert wurde.

Meine Meinung zum Buch:
>Wolfen< ist ein Werwolf-Buch das von der aktuellen Masse abweicht. Wer eine Liebesgeschichte mit Gestaltenwandler hinter dem Ganzen vermutet irrt sich. Es sind Bestien die sich in der Dunkelheit verbergen und zuschlagen wenn man es am wenigsten erwartet.

Die Wolfen sind für mich etwas unausgereift gezeichnet. Wenn der Leser am Anfang den Eindruck vermittelt bekommt die Kreaturen seien dumm, wird im laufe der Geschichte eine ganz andere Sicht aufgezeigt. Es scheint, als könnte der Autor sich nicht entscheiden wie er sie denn nun darstellen möchte.

Ich gebe gerne ein Beispiel:
Es gibt Kapitel in denen dem Leser gezeigt wird wie sich die Wolfen in der Stadt zurechtfinden und wie sie sich vor die Menschen verstecken, damit sie nicht gejagt werden. Die Sprache der Wolfen wirkt wie von Kleinkindern die gerade die Muttersprache erlernen. Und dann machen zwei Jungtiere, die von den älteren eingewiesen sind sich nicht zu zeigen, einen der größten Fehler die ein Wolfen begehen kann?!
Später sollen diese Geschöpfe intelligent genug sein, sich über viele Jahrhunderte vor den Menschen zu versteckt zu haben und nur in den seltensten Fällen gesehen worden zu sein, außer sie wollten es so. Und, sie wissen wer ihre Feinde sind. In dem Fall die Detectives die in den Mordfall ermitteln (siehe - zum Inhalt).
Ich finde, das ist ein Wiederspruch in sich.

Was für das Buch spricht ist diese Art die ich liebe und zwar die Grausamkeit die die Wolfen auffahren. Sie handeln überwiegend nach Instinkt und reißen ihre Beute (Menschen die auf der Straße leben – diese werden nicht vermisst) wenn sie hungrig sind. Das jedoch geht nicht ohne großes Blutvergießen, welches dem Leser vom Autor gerne ausführlich geschildert wird.

Becky und Wilson sind Detectives, so wie Arbeitskollegen. Er, ein mürrischer alter Mann. Sie, eine selbstbewusste junge Frau. Und ich kann sagen, es ist als ob die beiden dieses “guter Cop, böser Cop“ – Spiel das komplette Buch hindurch nicht ablegen. Wilson ist für mich ein nerviger Charakter und ich hätte in einem weg schreien können wenn er auf der Bildfläche erschienen ist. Er ist ständig an nörgeln, meckern und jammern, das hält man einfach nicht lange aus.
Becky ist mir viel sympathischer gewesen. Sie hatte nämlich diese auffällige Eigenschaft nicht, wie ihr Arbeitspartner.

Das Buch hat schon einige Jahre hinter sich und ist vom Festa Verlag netterweise neu veröffentlicht worden. 1978 ist das Original erschienen, um eine Zahl zu nennen.

Mein Fazit:
Das Buch hat seine Stärken und Schwächen. Ich würde mich sogar soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass das Buch nur für Liebhaber älterer (ab und an Klischeehafte) Gedankengänge und blutige Werwolf-Geschichten ist.

4 Punkte (von 5)


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