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Percy Jackson-Diebe im Olymp

Bild von Trina

Was wäre, wenn es antike Götter und Fabeltiere wirklich gäbe und sie die Geschicke der Welt lenken würden? Was wäre, wenn heute noch Halbblüter gezeugt würden ... Kinder mit übernatürlichen Kräften, wie in den alten Sagen?
Und das alles fände vor den Augen der Menschen statt, welche jedoch die Wahrheit nicht erkennen?

Der zwölfjährige Percy Jackson ist eine Halbwaise und ein Problemkind, daß schon sechsmal die Schule wechseln mußte, weil sich merkwürdige Vorfälle hinter ihm herziehen. Beim schulischen Museumsbesuch ändert sich sein Leben jedoch schlagartig, als sich seine sowieso schon bösartige Mathelehrerin plötzlich in eine Furie mit scharfen Klauen und Fledermausflügeln verwandelt und ihn zerfetzen will. Kurze Zeit später scheint jedoch alles wieder in Ordnung zu sein. Doch da die Lehrerin weg ist und sich niemand in der Schule erinnert, daß es sie je gegeben hätte, zweifelt Percy langsam schon an seinem Verstand. Daß es sich um keine Halluzination handelt, erfährt er, als er zusammen mit seiner Mutter vor einem weiteren übernatürlichen Angriff fliehen muß.
Schliesslich kommt er in einem merkwürdigen Camp mitten in der Wildnis unter. Da wimmelt es nur so von Gestalten mit Ziegenbeinen, Wassermenschen und Dergleichen. Percy erfährt dort, daß er "Perseus", der Sohn eines Gottes ist und damit ein Halbblut, wie so viele andere hier. Als wenn das nicht genug wäre, herrscht heftiger Zwist unter den Göttern aufgrund eines gestohlenen mächtigen Gegenstandes, was sich in gehäuften Naturkatastrophen niederschlägt. Um einer Zerstörung der Welt vorzubeugen, wird Percy vom Orakel dazu auserkoren, sich mit zwei Gefährten, einer gleichaltrigen Tochter der Göttin Athene und einem jungen Satyr, auf die Suche nach dem Artefakt zu machen.
Ihre Suche führt sie auf eine verrückt-mysthische Abenteuerreise quer durch die USA ... sogar bis in die Unterwelt, dessen Tor sich übrigens in Hollywood befindet.

Dem Autor Rick Riordan ist mit seinem ersten Jugendbuch "Percy Jackson - Diebe im Olymp" ein wirklich originelles und unterhaltsames Werk der Fantasy gelungen. Tatsächlich lässt sich das Buch meiner Meinung nach ideenmässig ohne Probleme mit den ersten Harry Potter Büchern vergleichen, denn dieses erste Percy Jackson-Buch zieht einen genauso in seinen Bann.
Das Gefährten-Trio Percy, Grover und Annabeth wirkt übrigens - dank sehr ähnlicher Charaktereigenschaften - ein wenig wie das Dreiergespann Harry, Ron und Hermine.
Sehr überzeugend wird die Eingliederung der mythischen Wesen in die moderne Welt dargestellt. Hier wirken sie nicht wie Fremdkörper aus einer anderen Welt, sondern passen sich dem Zeitgeist an ( z.B. haben die Götter ihren Sitz in einem Wolkenkratzer oder fahren gern mal Motorrad ) ... und behalten dennoch einige ihrer Traditionen bei ( z.B. was magische Waffen und häusliche Einrichtung betrifft ).

Ich hoffe, ich habe euch geholfen.
Trinapercy jacksonpercy jackson


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